Spenden-Steine: Die letzten 40 Stück verlegt

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Markus Klann von der Bauunternehmung Schönherr hatte gestern viele Zuschauer: Kultur-Fachbereichsleiterin Marina Kretschmer, Stiftungsvorsitzende Renate Schulte-Fiesel, Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper und Museumsdirektor Stefan Sensen (von links) beobachteten, wie er die letzten „Stiftungssteine“ in das Pflaster setzte.

ALTENA - „Stein für Stein“ nahm fast kein Ende: Auch nach dem offiziellen Abschluss der Spendenaktion für die Burg im Herbst 2009 gingen weitere Zahlungen bei der Märkischen Kulturstiftung ein. Deshalb konnten gestern weitere 40, namentlich gekennzeichnete Steine in das Pflaster des Burgrundweges eingesetzt werden. Das übernahm die Bauunternehmung Schönherr.

Ein Stein für jeden, der mehr als 250 Euro spendete – das hatte die Stiftung versprochen und daran hielt sie sich natürlich auch. Und so kann man inzwischen neben der Burgmauer nachlesen, wer für die Burg-Sanierung in die Tasche griff. Nicht nur Unternehmer und Unternehmen sind dort verewigt, sondern auch Vereine, ganz normale Bürger und sogar eine Schulklasse. Das Pflaster besteht jetzt aus insgesamt 310 namentlich gekennzeichneten Steinen.

Mancher Spender habe deutlich mehr gegeben als die 250 Euro, sich aber trotzdem mit einem Stein begnügt, berichtete Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper gestern. Deshalb seien durch diese Aktion rund 100 000 Euro für die Burg-Sanierung zusammen gekommen.

von Thomas Bender

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