Spende für die Rutsche im Dahler Freibad

Hier geht‘s bald lang: Vorstandsmitglieder des Fördervereins, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Sponsor Bunse von den Stadtwerken gestern auf der Baustelle für die neue Wasserrutsche im Dahler Bad.

ALTENA - Nach Himmelfahrt soll mit dem Aufbau begonnen werden, Ende Juni heißt es dann nach den bisherigen Planungen „Wasser marsch“ für die neue Rutsche im Freibad. Bis es soweit ist, muss allerdings noch mancher Euro ausgegeben werden. Die 60 000 Euro für die eigentliche Rutsche sind nämlich das eine – das andere sind weitere 40 000 Euro, die für Erd- und Installationsarbeiten erforderlich sind. Das ist deshalb so teuer, weil die Rutsche an die Wasseraufbereitung angeschlossen werden muss und diese sozusagen am anderen Ende des Schwimmbads untergebracht ist. Dementsprechend lange Rohre müssen verlegt werden.

„Der Bäderbetrieb konnte das nicht aufbringen“, stellte dessen Chef Uwe Krischer gestern klar. Und auch der Förderverein hatte keine Kapazitäten mehr, nachdem er sich fünf Jahre lang für die Finanzierung der 35 Meter langen Edelstahlrutsche engagiert hatte. Krischer bedanke sich gestern ausdrücklich bei Beatrix Claas und Jürgen Pfeiffer „für diese Wahnsinnsleistung“.

Dass das Projekt trotzdem realisiert werden kann, ist erneut Sponsoren zu verdanken: Ein Tiefbauunternehmen hat die Rinne gegraben, in der die Edelstahl-Halbröhren S-förmig verlegt werden, Mitarbeiter der Stadtwerke werden dafür sorgen, dass die Rutsche an die Schwimmbadtechnik angeschlossen wird. 120 Kubikmeter Wasser werden pro Stunde durch die Röhre rauschen. Dazu sind neben entsprechenden Rohren starke Pumpen erforderlich. Die spendet ein Unternehmen, das nicht genannt werden möchte. ▪ Von Thomas Bender

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