Kurzfilm über „Glanzlicht“-Aktion

Sound-Wettbewerb für Burg Altena: Gewinner steht fest 

Glanzlicht auf Burg Altena: Zur Aktion gibt es nun einen Kurzfilm - samt Musik.
+
Glanzlicht auf Burg Altena: Zur Aktion gibt es nun einen Kurzfilm - samt Musik.

Von mystisch bis stimmungsvoll, von romantisch bis gewaltig. Trommeln. Flöten. Streicher. Es klingt nach einem großen Orchester, das ein einziger Musiker erschaffen hat. Der Gewinner des Sound-Wettbewerbs steht fest, der den Kurzfilm der Glanzlicht-Aktion auf Burg Altena untermalt.

Altena/Nachrodt – Markus Skroch. Er hat die Musik für den Kurzfilm komponiert, der die schönsten Momente der illuminierten Burg Altena zeigt, und mit seinem Werk den Soundtrack-Wettbewerb des Märkischen Kreises gewonnen.

„Ich habe mich wirklich sehr gefreut“, sagt Markus Skroch. Der Nachrodter Musiker und Toningenieur überzeugte die Jury mit seiner klassischen Komposition und setzte sich gegen mehr als 30 andere Teilnehmer durch. Sein Preisgeld in Höhe von 500 Euro möchte er in Musik-Equipment investieren.

Von wegen Archiv: Musiker startet bei Null

„Wenn ich mitmache, dann aber auch richtig. Dann guck ich nicht im Archiv, ob ich irgendetwas habe, sondern fange von Null an“, erzählt Markus Skroch. Halbherzige Sachen gibt es bei ihm nicht. Die Herausforderung war aber auch für den Könner, die Musik auf die Schnittbilder abzustimmen. Und eben diese sind eher willkürlich gehalten. Insgesamt hat Markus Skroch acht Stunden an seiner Komposition gearbeitet. „Man fängt am Klavier an, hat die Melodie und die Harmonie, aber dann fängt die Arbeit erst richtig an.“

Bei Burgen hat Markus Skroch immer Blechbläser im Kopf, „weil es einfach gut passt“. Das Stück ist moll-lastig, aber in diesem Fall nicht traurig, sondern eher ernsthaft. „Es ist ja kein Film, in dem die Leute auf der Sonnenterrasse sitzen“, sagt Markus Skroch schmunzelnd, der mit seiner Musik eine fast ergreifende Atmosphäre erzeugt, die haargenau zur illuminierten Burg passt. Hier gibt es den Film samt Musik.

Gesang? Passt nicht

Der Wettbewerb war für Markus Skroch wie gemacht. Er hatte sich nämlich schon im vergangenen Jahr vorgenommen, seine Fühler in Richtung Filmmusik auszustrecken. Dafür hatte er sich Samples gekauft, das sind echte Klänge, die man einspielen kann. Und eben diese kamen jetzt wie gerufen.

Erlaubt war für den Wettbewerb grundsätzlich jede Musikrichtung, auch Jazz oder Gesang. Letzteres kam für Markus Skroch aber nicht in Frage: „Das hätte nicht gepasst. Man singt ja auch nicht auf einem Stück von Bach“, sagt der 43-Jährige lachend. Er mag die Burg Altena sehr. „Ich finde sie toll und sie ist wirklich etwas Besonderes“, meint der Nachrodter, der auch die Glanzlichter oft und gern besucht hat.

Die Bilder von der Glanzlicht-Aktion 2020

Glanzlicht: Die Burg Altena erstrahlt in leuchtenden Farben

Glanzlicht: Die Burg Altena erstrahlt in leuchtenden Farben

Bunt gemischte Jury

Im Rahmen der Beleuchtungsaktion „Glanzlicht Burg Altena“ hatte der Märkische Kreis den Wettbewerb für Komponisten und Musiker organisiert. Vorgaben für das Genre gab es nicht, sodass unterschiedliche Stilrichtungen eingereicht wurden.

Dementsprechend schwer fiel der Jury, bestehend aus Thomas Grote, künstlerischer Leiter und Chefdirigent beim Märkischen Jugendsinfonieorchester (MJO), Jini Meyer, deutsche Sängerin und Songwriterin, Martin Ernst, Produzent, Komponist und Studioinhaber, und Ingo Starink, Studioinhaber und Musik- und Videoproduzent, die Auswahl der Gewinner zu treffen.

Mitentscheiden durften auch der Leiter des Fachdienstes Kultur und Tourismus des Kreises, Detlef Krüger, Pressereferent Mathis Schneider und Lisa Baranowski, Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau bei der Kreisverwaltung und Organisatorin des Wettbewerbs. Auf dem zweiten Platz landete Nicolas Kozuschek aus Essen. Drittplatzierter wurde Fabian Gieshoff.

Es war übrigens nicht der erste Wettbewerb, den der Kreis zur Glanzlicht-Aktion auf der Burg ausgelobt hat. Auch auf den letzten gab es eine riesige Resonanz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare