Sorgen um das Kohlberg-Ehrenmal

Dahler schenkten einst die Grundstücke

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Das Ehrenmal auf dem Kohlberg besteht seit 80 Jahren.

Altena - So ganz genau scheint niemand zu wissen, wie es weitergehen soll am SGV-Ehrenmal auf dem Kohlberg, auch als Waldweihestätte bekannt. Es steht aber offenbar nicht gut um die Zukunft des Bauwerks; es gibt erheblichen Sanierungsbedarf.

Jetzt gibt es dazu auch Zahlen: Der SGV-Präsident Thomas Gemke spricht von einem Finanzbedarf „um die 50 000 Euro.“ Der SGV-Geschäftsführer Christian Schmidt sei damit beauftragt worden, „zu sehen, was dort geht“, berichtet Gemke.

Schmidt selbst sagt, man werde die Angelegenheit „ergebnisoffen“ angehen müssen. Dabei sollen einige Fragen beantwortet werden: Ist es möglich, Zuschüsse für eine Sanierung zu bekommen? Wird man die – immerhin fast 35 000 – Mitglieder des Vereins um Spenden für den Erhalt bitten? Könnten die Erinnerungstafeln an die Gefallenen auch an einem anderen Ort würdig platziert werden?

Da das Ehrenmal im Übrigen unter Denkmalschutz steht, werde man es auf jeden Fall nicht ohne Weiteres aufgeben können, sagt Christian Schmidt.

Kenner der SGV-Geschichte wissen, dass es wahrscheinlich weder das Kohlberghaus noch das einen Steinwurf entfernte Ehrenmal geben würde, wenn sich die Dahler Bürger nicht mit Hand- und Spanndiensten, aber auch mit gehörigen Sachleistungen dafür eingesetzt hätten. So wurden die Grundstücke für beide Immobilien dem Sauerländischen Gebirgsverein seinerzeit durch Dahler Bürger geschenkt.

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