Sonntag wird gewählt – Letzte Hintergründe

Der Wahlkampf geht auf die Zielgerade - auch in Altena.

ALTENA - Mehr als 175 Wahlhelfer werden am Sonntag in den 22 Altenaer Wahllokalen für einen reibungslosen Ablauf der Landtagswahl sorgen. Hinzu gerechnet werden müssen noch fünf Briefwahlvorstände.

Aktuell fehlen Tanja Jäker, die den Urnengang im Rathaus koordiniert und leitet, aber „noch ein paar Rückmeldungen von Personen, die wir als Wahlhelfer angeschrieben und fest eingeplant haben.“ Deshalb ihre herzliche Bitte: „Damit wir nicht zum Telefonhörer greifen müssen, melden Sie sich doch bitte umgehend bei uns.“

Bis Dienstag verzeichnete die Briefwahlstelle einen regelrechten Boom. Mehr als 2400 Burgstädter gaben bereits ihre Stimme auf diese Art und Weise ab. Das sind schon fast ein Fünftel aller Wahlberechtigten.

Der erstmals eingerichtete Service, seine Briefwahlunterlagen auch online, also mittels Mausklick vom heimischen Computer anzufordern, schlug gut ein. „Wir verzeichnen ein reges Interesse“, so Jäker.

Wer in welchem Wahllokal seine Kreuzchen machen darf, steht auf der blauen Wahlbenachrichtigungskarte. Sie sollte zur Wahl mitgenommen werden, ebenso der Personalausweis oder Reisepass. Geöffnet haben die Wahllokale Sonntag von 8 bis 18 Uhr. Danach wird öffentlich ausgezählt. Die Wahlvorstände selbst kommen an diesem Tag bereits um 7.3o Uhr zusammen. „Die Mitglieder müssen die Aufgaben aufteilen, alle werden vereidigt und die Schichten müssen eingeteilt werden“, so Jäker.

Abzuholen sind von den zuständigen Wahlvorständen vor dem Urnengang noch die obligatorischen Wahlkoffer, in die die Wahlzettel im Anschluss an die Auszählung versiegelt zurück ins Amt gebracht werden. Diese 22 Koffer werden in der Regel freitags im Rathaus abgeholt, nach Absprache ist das aber auch Samstag oder Sonntag möglich.

Als besonderen Service für alle Altenaer hat das Wahlteam um Tanja Jäger am Sonntagabend ab 18 Uhr eine Präsentation der eingehenden Ergebnisse im Sitzungssaal des Rathauses vorbereitet. „Wir greifen da auf das Programm der Kommunalen Datenverarbeitungszentrale, KDVZ, zurück. Es ist aber wirklich nur eine bescheidene Präsentation“, so die Wahlleiterin. von Johannes Bonnekoh

▪ und weiter in der AK-Ausgabe von Mittwoch, 9. Mai 2012:

Interviews mit allen sechs Direktkandidaten des Wahlkreises 121 Märkischer Kreis I auf einer Seite: Was Sie denken, was Sie wollen, was sie fordern, wofür Sie stehen!

▪ CDU holt im Endspurt Prof. Dr. Günther Schuh, den parteilosen Wissenschaftsminister im Schattenkabinett von Norbert Röttgen nach Altena. Er informierte sich im Unternehmen Schmale in Dahle

▪ Sigrid Beer, bis zur Auflösung des Landtags parlamentarische Geschäftsführerin und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen, stand auf einer Wahlkampfveranstaltung unter anderem zum Thema Sekundarschule Rede und Antwort.

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