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Sondersitzung zur Sperrung der B236-Brücke: Öffentlichkeit bleibt außen vor

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Von: Volker Heyn

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Die B236-Brücke auf der Bahnhofstraße ist für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen seit einigen Tagen gesperrt.
Die B236-Brücke auf der Bahnhofstraße ist für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen seit einigen Tagen gesperrt. © Heyn, Volker

Entgegen erster Überlegungen von Bürgermeister Uwe Kober (CDU) wird die Informationssitzung zur für den Lastverkehr gesperrten Brücke auf der Bahnhofstraße ohne Publikum stattfinden.

Die Ratsmitglieder treffen sich am Dienstag, 24. Januar, 17 Uhr, im großen Saal der Burg Holtzbrinck zu einer nicht-öffentlichen Sondersitzung.

Erwartet wird eine Delegation von Straßen.NRW, von der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) und vom Verband für Verkehrswirtschaft und Logistik NRW (VVWL). Die wichtigste Person ist sicherlich Ludger Siebert, Niederlassungsleiter Netphen von Straßen.NRW, der mit einigen Mitarbeitern nach Altena kommen wird.

SIHK fordert bessere Koordination der Maßnahmen

Benedikt Althaus kommt vom VVWL, dem Unternehmer- und Arbeitgeberverband für Transport, Logistik, Spedition, Möbelspedition und Entsorgung in NRW. Christoph Brünger von der SIHK vertritt die Interessen der heimischen Wirtschaft und ist Geschäftsbereichsleiter „Interessen bündeln“ der SIHK. Brünger engagiert sich auch schon in Sachen Rahmedetalbrücke für bessere Kommunikation. Im Oktober 2022 sagte er zum Chaos rund um Lüdenscheid: „Wir brauchen dringend eine verbesserte Koordination aller Maßnahmen und eine frühzeitige Kommunikation über zu erwartende Störungen.“

Nach Bekanntwerden der B 236-Teilsperrung klingelte im Rathaus ununterbrochen das Telefon. Es sei zu erwarten, so hieß es aus dem Vorzimmer des Bürgermeisters, dass „uns bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung die Bude eingerannt wird“. Im ersten Aufschlag sollten deshalb die Ratsmitglieder auf denselben Informationsstand gebracht werden. Auch einen Livestream habe man so schnell nicht organisiert bekommen, hieß es aus dem Rathaus.

Öffentlichkeit soll „auf jeden Fall“ informiert werden

„Auf jeden Fall“ werde es im zweiten Schritt eine öffentliche Informationsveranstaltung geben, sehr wahrscheinlich auch mit einer Online-Übertragung. Die Verwaltung bittet deshalb darum, am Dienstag nicht zur Burg Holtzbrinck zu kommen. Auch aus Platzgründen könne niemandem Eintritt zur Sitzung gewährt werden.

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