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Sommerfest der FWG: Überall nur glückliche Menschen

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Von: Ilka Kremer

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Partystimmung herrschte am Freitag- und Samstagabend im Zelt der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft in Altena. Nach langer Corona-Zwangspause konnte als Ersatz für das Schützenfest zumindest ein großes zweitägiges Sommerfest gefeiert werden.
Partystimmung herrschte am Freitag- und Samstagabend im Zelt der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft in Altena. Nach langer Corona-Zwangspause konnte als Ersatz für das Schützenfest zumindest ein großes zweitägiges Sommerfest gefeiert werden. © Kremer, Ilka

Es war heiß und es ging heiß her: An beiden Tagen des Sommerfestes der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG) feierten die Altenaer und ihre Gäste bis in die frühen Morgenstunden.

Die Musik am Freitagabend legte DJ N-Sure auf. Sängerin Ramona Nerra aus der ersten Staffel von „The Voice of Germany 2011“ und Nico Gomez, der 2014 bei der Castingshow dabei war, heizten der begeisterten Menge zu den Beats ein.

„Das ist eine andere Welt da vorne“, meinte beispielsweise David Lönquist irgendwann nach Mitternacht, als er sich, nass geschwitzt vom Tanzen, erstmal außerhalb des Zeltes abkühlen musste. Bevor es auf der Tanzfläche rund ging, gaben der Tambourcorps Dahle und der Musikzug des Versetaler Schützenvereins Blasmusik zum Besten, denn das Programm sollte etwas für Jung und Alt sein.

„Papa Rotti“, Frontmann der Band Zack Zillis, lief mit dem Mikrofon auch immer wieder ins Publikum, um die Gesangskünste der Schützen zu testen.
„Papa Rotti“, Frontmann der Band Zack Zillis, lief mit dem Mikrofon auch immer wieder ins Publikum, um die Gesangskünste der Schützen zu testen. © Kremer, Ilka

Gäste kommen nicht nur aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde

In seiner Rede hatte Hauptmann Klaus Hesse zuvor gesagt: „Wenn die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft ruft, dann kommt Ihr“, darauf sei er besonders stolz. Und die Besucher des Sommerfestes kamen nicht nur aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde, sondern auch aus Iserlohn, Lüdenscheid, Düsseldorf, Xanten oder Regensburg. Überall waren glückliche Menschen zu sehen, die das Feiern in vollen Zügen genossen. Vor der Bühne war kein Durchkommen, dort tanzte das Schützenvolk ausgelassen.

Das bei vielen Gästen beliebte Tanzen auf den Tischen, wurde allerdings ganz schnell vom Ordnungsdienst unterbunden. „Kommen Sie bitte da runter, das ist zu gefährlich“, hieß es für einige immer wieder.

Partyhits von Zack Zillis

Auch der Samstagabend im Zelt begann mit Marschmusik, zu der sich langsam, aber sicher die Tische und Theken füllten. Um kurz vor 21 Uhr trat dann die Band Zack Zillis auf die Bühne – zwei Songs später war die Tanzfläche voll. Und das blieb auch so bis mitten in die Nacht. Bester Laune grölten die Sommerfest-Gäste Partyhits wie „It’s Raining Men“, „I Will Survive“ oder „Atemlos“ mit. Und obwohl der Gang durchs Zelt, dem einen oder anderen schon Schweißperlen auf die Stirn trieb, wurde getanzt, getanzt, getanzt.

Im Festzelt wurde ausgelassen gefeiert.
Im Festzelt wurde ausgelassen gefeiert. © Kremer, Ilka

„Das ist so super, endlich mal wieder zu feiern“, meinte Hendrik Stoffer und sprach damit sicher allen aus der Seele. Nach den kurzen Pausen, die die Band immer wieder einlegte, feuerte Zack-Zillis-Sänger „Papa Rotti“ die Stimmung wieder an und freute sich: „Das, was Ihr heute hier abreißt, ist eine Knaller-Party.“

Sommerfest ein voller Erfolg

Diejenigen, denen es auf der Tanzfläche zu heiß war, vergnügten sich vor dem Zelt rund um den riesigen Après-Ski-Schirm, stärkten sich am Imbiss und beim Pizzabäcker oder probierten sich an der Schießbude. Das Sommerfest der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft war ein voller Erfolg und vor allem eine große Wiedersehensfeier nach langer Corona-Zwangspause.

Neben all der Partystimmung und guten Laune gab es auch am Samstag noch einen offiziellen Teil. Nachdem bereits am Freitagabend zahlreiche Pott-Jost-Medaillen an langjährige Mitglieder der FWG (50, 60 und 70 Jahre) vergeben worden waren, folgten am Samstag die Ehrungen für die Mitglieder, die seit 25 beziehungsweise 40 Jahren dabei sind.

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