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Sommerferien ohne Langeweile: Sportliches Programm der OGS

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Von: Thomas Bender

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Balancieren und Jonglieren – bei Daniel Kunz haben die Kinder viel gelernt.
Balancieren und Jonglieren – bei Daniel Kunz haben die Kinder viel gelernt. © OGS Breitenhagen

Sechs Wochen Ferien? Das wird schwierig, wenn Papa und Mama arbeiten müssen und die Großeltern weit entfernt wohnen. Gut, dass es an den Grundschulstandorten im Mühlendorf und am Breitenhagen die „Offene Ganztagsschule“ (OGS) gibt.

Altena – Sie garantiert zum einen außerhalb der Ferien an den Nachmittagen eine Betreuung der dafür angemeldeten Kinder. Zum anderen kümmert sie sich auch in den Ferien um die Sechs- bis Zehnjährigen, und das dann ganztags, nämlich von 8 bis 16 Uhr. Allerdings ist dieses Angebot auf drei Wochen beschränkt.

In diesem Jahr stellte die Arbeiterwohlfahrt (Awo) als Träger der OGS die Betreuung in der zweiten Ferienhälfte sicher. Praktisch ist, dass die Arbeiterwohlfahrt für beide Standorte zuständig ist – so kann die „Ferien-OGS“ an einem Standort konzentriert werden. Diesmal war der Breitenhagen dran, wo sich Sabine Tuleja, die Leiterin der OGS Breitenhagen, und ihre Mühlendorfer Kollegin Sonja Bitter zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen um bis zu 22 Kinder kümmern.

Bewegung steht dabei als Thema im Mittelpunkt. Los ging es in der vierten Ferienwoche mit einem Zirkusprojekt, bei dem die OGS mit Daniel Kunz zusammenarbeitete. „Wir haben Jonglieren gelernt, Balancieren und alles, was man im Zirkus sonst so braucht“, erklärt Sabine Tuleja. Hilfreich war, dass der OGS auch in den Ferien die Turnhalle des TV Städtisch Rahmede zur Verfügung steht.

Perfektion mit dem Hulla-Hoop-Reifen: Jolien weiß, wie’s geht.
Perfektion mit dem Hulla-Hoop-Reifen: Jolien weiß, wie’s geht. © OGS Breitenhagen

Auch anschließend ging es immer wieder um Bewegung – zum Beispiel am Donnerstag, als für die Kinder ein Bewegungsparcours auf dem Schulhof aufgebaut war. Dabei ging es auch darum, beim Pedalo-Fahren die Koordination zu schulen.

Und wenn es wie so oft in den vergangenen Wochen zu heiß war? „Dann haben wir halt eine Wasserschlacht gemacht“, verrät Sabine Tuleja. Auch einen Grillnachmittag haben sie und ihre Kolleginnen für die Kinder organisiert.

Ansonsten kommt das Essen von einem Caterer aus Lüdenscheid, der unter anderem auch Waldorf-Einrichtungen beliefert, die besonderen Wert auf eine ausgewogene Ernährung legen. Top-Qualität bescheinigt auch Sabine Tuleja: „Wir sind wirklich sehr, sehr zufrieden“, sagt sie.

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