Soforthilfen und Spenden

Weit mehr als halbe Million Euro für Altenas Flutopfer

Spenden für Hochwasser-Opfer
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Heftige Regenfälle haben für Schlammlawinen und Überflutungen gesorgt. Viele Betroffene sind jetzt auf Schlafplätze und Spenden angewiesen.

Die Solidarität ist riesig, die Soforthilfe scheint zu funktionieren: Weit mehr als eine halbe Million Euro haben Altenaer bereits aus dem Topf des Landes erhalten, weitere 60.000 Euro vom Sonder-Spendenkonto der Stadt.

Die Landesregierung hat „unbürokratische und schnelle Soforthilfe“ für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli betroffene Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirte und Kommunen in Höhe von 200 Millionen Euro bereitgestellt. Die Stadt Altena hat mit Stand von Donnerstag, 29. Juli, rund 335 000 Euro dieser Soforthilfen des Landes für den „gewerblichen Bereich“, wie es Bürgermeister Uwe Kober (CDU) formulierte, sowie rund 316 000 Euro an private Haushalte ausgezahlt – also insgesamt 651 000 Euro.

„Mit den Soforthilfen werden Bürgerinnen und Bürger unmittelbar unterstützt, die von existentieller Not betroffen sind. Zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 1500 Euro pro Haushalt stehen für jede weitere Person aus dem Haushalt 500 Euro bereit. Insgesamt werden an einen Haushalt maximal 3500 Euro ausgezahlt.

Soforthilfe beantragen: So geht‘s in Altena

Die Auszahlung dieser Soforthilfe soll schnell und „unbürokratisch“ über die Städte und Gemeinden erfolgen. Beantragt werden kann die Soforthilfe mit einem Formular, das online unter www.land.nrw, aber auch auf der Homepage der Stadt unter www.altena.de zu finden ist. Anträge können per E-Mail an soforthilfe_buerger@altena.de oder auch per Post an Stadt Altena, Lüdenscheider Straße 22, 58762 Altena geschickt werden.

Neben der Soforthilfe des Landes existiert bekanntlich ein Spenden-Sonderkonto der Stadt Altena, aus dem ebenfalls Hilfszahlungen geleistet werden. Hier geht es um eine finanzielle Nothilfe, wenn durch das Unwetter ein „Totalverlust der Wohnung oder der Wohnungseinrichtung entstanden ist“, so formuliert es die Stadt. Aus diesem Spendentopf wurden nach Angaben von Stadtkämmerer Stefan Kemper bis Donnerstagmittag (29. Juli) 60 000 Euro an Betroffene ausgezahlt. Für jede Person in einem Haushalt können 500 Euro ausbezahlt werden.

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