Sirenenalarm in Altena: Retter eilen zum Kohlberghaus

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Sirenenalarm gab es im Kohlberghaus.

Altena - Die Sirenen haben am Mittwochmorgen in Altena geheult. Die Retter mussten zum Kohlberghaus, in dem Menschen mit psychischen und geistigen Beeinträchtigungen leben.

Sirenenalarm in Altena: Er schickte die Feuerwehr zum Kohlberghaus, in dem für 68 pflegebedürftige Bewohner mit psychischen und geistigen Beeinträchtigungen leben und betreut werden.

Doch vor Ort zeigte sich: es handelte sich um einen Fehlalarm. Die Retter konnten unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Für den Ernstfall gelten aber besondere Regeln, die bei Einsätzen greifen. 

Bei einem Fehlalarm im Januar 2018 hatte Wehrleiter Alexander Grass erklärt, dass es am Kohlberghaus noch nie zu Problemen gekommen sei. Viel mehr als Beschimpfungen habe die Wehr noch nie erfahren bei Einsätzen. 

Besondere Einsätze mit psychisch Kranken

„Aber natürlich gibt es dort Bewohner, die so krank sind, dass sie mit solchen Ausnahmesituationen gar nicht umgehen können. Natürlich wird im Brandfall auch schwerst psychisch Erkrankten Hilfe geleistet.“ Das geschehe im Kohlberghaus in einem extra an der Einrichtung eingezäunten Bereich. „Anders könnten die Mitarbeiter die Leute gar nicht betreuen, denn viele haben Fluchttendenzen“, erklärte Grass damals

Da sich der Sammelpunkt im Außenbereich des Kohlberghauses befindet, ist die Wehr auch für Schlechtwetter gewappnet: „Wir besitzen ein sogenanntes schnelles Einsatzzelt, das mit Hilfe von Luft innerhalb weniger Minuten aufgepumpt werden kann. Dort können 30 bis 40 Personen untergebracht werden. Darüber hinaus gilt auch für die Kohlberghausbewohner der Betreuungsplatz Sauerlandhalle. „Das ist der zentrale Unterbringungsort für alle Altenaer, deren Wohnraum durch Unwetter unbewohnbar geworden sind..

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