Simon Schroer ist Wasserski-König

ALTENA ▪ Am Samstag wurde der König der Schützen nicht am Schießstand, sondern im Freibad ermittelt. Simon Schroer darf sich seit seitdem „Altenaer Wasserski-König 2011“ nennen.

Von Silvia Sauser

Im vergangenen Jahr hatte die Kompanie Rahmede den ungewöhnlichen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem ein Schütze auf Wasserskiern von einer starken Truppe an Land durch das Becken des Freibads gezogen werden muss. Kai Finkernagel gewann den Titel.

Für den diesjährigen Wettbewerb hatten die Rahmeder Schützen auch andere Vereine und Verbände zur Teilnahme eingeladen, leider aber keine Zusagen bekommen, obwohl dieses Event absolut ausbaufähig ist. Leicht verändert wurden die Teilnahmebedingungen. Diesmal durfte jeder auf die Bretter, im letzten Jahr waren die Wasserski für Zugführer und Spieße reserviert. Weitere Neuerung: Der Start im zweiten Durchgang erfolgte nicht vom Beckenrand, sondern aus dem Wasser.

Zwölf „Athleten“ aus den Kompanien Rahmede, Mühlendorf, Kelleramt und Nette hatten eine Startmeldung abgegeben. Die Rahmeder Wasserski-Läufer hatten ihr eigenes Zugteam mitgebracht, die Starter aus den anderen Kompanien mussten zum Teil mit „Söldnern“ und „Legionären“ vorlieb nehmen, die aber mit der Aussicht auf ein spendiertes Bier ihr Bestes gaben.

Sogar Petrus hatte ein Einsehen, vielleicht wegen der Parole der Schützen aus dem Rahmedetal. „Der Süden kommt“ - und prompt zeigte sich zu Beginn der Veranstaltung die Sonne.

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Simon Schroer neuer Wasserski-König

Stefan Müller moderierte die Veranstaltung locker-flockig, mit manch frechem Kommentar. Er sorgte auch mit flotten Sprüchen dafür, dass sich immer genügend „Zugpferde“ auf der Liegewiese einfanden.

Nach dem ersten Durchgang lag Simon Schroer aus der Rahmede an der Spitze, dicht gefolgt von Timo Finkernagel und Marius Wirth, beide aus dem Mühlendorf.

Stürzten die Läufer vor Erreichen der Ziellinie ins Wasser, musste der Rest der Strecke schwimmend zurückgelegt werden, was sich dann in der Zeitwertung negativ bemerkbar machte. Als Zeitnehmer hatten sich Herbert Wilke, Karl-Heinz Limberg und Rüdiger Groll vom Skiclub Rahmede zur Verfügung gestellt.

Leichtsinnigerweise kündigte Müller an, bei einem Sieger aus den eigenen, also den Rahmeder Reihen, die Siegerehrung aus dem Wasser zu moderieren.

Da sich Simon Schroer auch im zweiten Durchgang durchsetzen konnte und das Rennen mit einer Gesamtzeit von 11,1 Sekunden gewann, ging Müller samt Mikrofon und Bier baden. Die Urkunden, den Wanderpokal sowie den Siegerpokal überreichte daher Kompanieführer Michael Hegemann am Beckenrand.

Mit einer gut bestückten Kuchentheke, einem Grill- und einem Bierstand hatten die Schützen auch für das leibliche Wohl der Zuschauer gesorgt.

Rubriklistenbild: © Foto: Silvia Sauser

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