Sieger-Entwurf hat einen zweiten Vater

ALTENA ▪ Das Büro „Projekt 2508“ ist keineswegs der alleinige Vater des Siegerentwurfs beim Wettbewerb für den Zugang zum Burgaufzug. Darauf weist der Kölner Architekt Klaus Holenbeck hin.

Er habe für den Wettbewerb eine Arbeitsgemeinschaft mit „Projekt 2508“ gebildet. Er sei für die bauliche Seite (und damit auch für das Eingangsportal) zuständig, während die Bonner für die inhaltliche Konzeption verantwortlich zeichneten. Auch die Umgestaltung der Neandertal-Ausstellung sei von ihm und seinem damaligen Partner geplant worden, stellt Holenbeck klar. In diesem Fall habe 2508 lediglich Marketingaufgaben übernommen. Übrigens: Der ungewöhnliche Name des Bonner Büros hat eine ganz besondere Bedeutung: Am 25.08.2003 verloren Ulrich Keinath und Hans-Helmut Schild ihre Jobs als Verantwortliche für das Düsseldorfer Stadtmarketing – wegen erheblicher Budgetüberschreitungen, wie die Rheinische Post berichtete. Sie gründeten daraufhin „Projekt 2508“. ▪ ben.-

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