Sicherheitskonzept für Mittelalterfest überarbeitet

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Ordnungsamtsleiter Klaus-Peter Trappe mit dem 26-seitigen Sicherheitskonzept für das heute beginnende Mittelalterfest.

ALTENA - Einige Veränderungen gibt es in diesem Jahr im Bereich des Sicherheitskonzeptes für das vierte Mittelalterspektakel. Wie im Vorjahr hat das Konzept aber wieder ganze 26 Seiten, die in Abstimmung mit dem Ordnungsamt, der Feuerwehr, der Polizei und dem Roten Kreuz erstellt wurden.

Vor allem das Thema Notausgänge beschäftigte die Beteiligten im Vorfeld des diesjährigen Festes. Im Vorjahr waren diese immer wieder als willkommene Zutrittsgelegenheit von zahlungsunwilligen Gästen genutzt worden. „Da haben wir uns ein neues System ausgedacht und auch getestet“, betont Ordnungsamtsleiter Klaus-Peter Trappe, das die Notausgänge von Innen leicht zu öffnen lassen, aber von außen den Durchgang sicher absperren werden. Auch der Treppenaufgang im Parkhaus der Burg Holtzbrinck war 2011 immer wieder als Schleichweg genutzt worden. Diesmal ist die Treppe komplett für den Durchgang gesperrt.

Für den Sanitätsdienst vor Ort ist wieder das DRK mit an Bord. Auf dem Parkplatz der Deutschen Bank sind die Männer und Frauen vom Roten Kreuz mit einem Notfallzelt vertreten. Hilfesuchende finden dort kompetente Ansprechpartner. Daneben sind die Rot-Kreuz-Helfer auch wieder zu Fuß auf dem Gelände des Mittelaltermarktes unterwegs. Ordnungsamtsleiter Klaus-Peter Trappe erinnerte sich in diesem Zusammenhang an die kleine Wespenplage im vergangenen Jahr. Hier konnten die DRKler immer wieder helfend eingreifen.

Auch zahlreiche Ordnungsamtsmitarbeiter werden am Samstag und Sonntag auf dem Marktgelände vertreten sein. Neben der Lage auf der Lennepromenade wollen sie vor allem auch die Parkplatzsituation im Auge behalten – in enger Verbindung mit der Polizei. Diese wird wieder zwei berittene Polizisten stellen. „Die kamen sehr gut an und passen einfach auch gut ins mittelalterliche Bild“, so Corina Turner, als Mitveranstalterin.

Natürlich hofft Trappe, dass kritische Situationen ausbleiben. Im Gespräch mit dem Altenaer Kreisblatt erinnerte er sich an eine bange halbe Stunde im Vorjahr. „Da hatten wir eine Unwetterwarnung von der Feuerwehr bekommen“, so Trappe. Da hieß es Ruhe bewahren, denn bei Gewitter hätte eventuell die Burg, wegen der Gefahr von Blitzeinschlägen geräumt werden müssen. „Die Front ist aber an uns vorbeigezogen“, erklärte Trappe.

Die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern beschrieb der städtische Beamte als sehr gut, „es gibt ja auch ein gutes Gefühl für die Veranstalter, wenn an alle Eventualitäten gedacht wurde.“ - David Schröder

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