Lennestraße mit weiteren Geschäften

Juwelier Betzler baut großzügig um

Juwelierin Ulrike Betzler-Hüttemeister: „Wir bauen unsere Geschäftsräume von Grund auf um.“ Foto: Bonnekoh

Altena -  Platztechnisch beschränken muss sich ab dem 19. Januar für etwa drei Wochen das Traditionsgeschäft Betzler-Hüttemeister aus der Lennestraße 22. Dann zieht das Juweliergeschäft vorübergehend in die Lennestraße 16 um, wo schon einmal ein PopUp-Store-Ableger des Hauses um Kunden warb.

„Wir bauen von Grund auf um, gestalten unsere Verkaufsräume, die Schaufenster, eben alles, zeitgemäß völlig neu“, sagt Ulrike Betzler-Hüttemeister. Sie versteht das ganze als Zukunfts-Investition und „Schritt in Richtung nächster Generation.“ Die Seniorchefin selbst, seit mehr als 50 Jahren im Geschäft, legt mit diesem Umbau aber auch ein deutliches Bekenntnis zum Standort Altena ab und nimmt viel Geld in die Hand. Eine genaue Summe lässt sich die Geschäftsfrau nicht entlocken, aber die Spezialfirma, die die Schaufensteranlagen und das Interieur umgestaltet, verbaut schon einen „beachtlichen sechsstelligen Betrag.“

Beauftragt hat sie damit eine niederländische Firma, „weil die einfach etwas davon verstehen.“ Die Architekten von WSB hätten sehr gute Referenzen gehabt und „haben uns einfach überzeugt. Der Entwurf ist pfiffig und wie aus einem Guss“.

Zuvor besuchte sie mit ihrer Tochter viele Juwelier- und Fach-Geschäfte in Deutschland, um sich im Vorfeld der Baumaßnahme inspirieren zu lassen. „Aber das hat uns einfach nicht angesprochen.“

Besonderes Licht, neue Decken, geschmackvolle Möbel und vieles mehr wird das neue Ladenlokal haben. „Wichtig war uns eine zeitgemäße Ausstellungsfläche und Vitrinen. Der Kunde findet im Geschäft bald so eine Art Schaufenster, wie wir es von den Außenauslagen kennen“, sagt Ulrike Betzler-Hüttemeister und blickt auf eine Zeichnung. In den Verkaufs- und Schauräumen werde nicht nur der handgefertigte Meister-Schmuck aus eigener Werkstatt gezeigt, ausgestellt und verkauft, sondern hier müsse auch die Beratung so vonstatten gehen können, das niemand fürchten müsse, dass es jeder andere Kunde im Verkaufsraum mit bekomme. Geplant ist, um den 9. Februar zu eröffnen.

 Neben dem Umbau Betzler tut sich noch so einiges auf der „Einkaufsmeile“ der Stadt:

- Bereits seit seit Wochen im Haus Nummer 63 Lennestraße gearbeitet. Hier sei ein Café in Planung.

- Der zunächst als PopUp-Store angelegte Laden „Zur Grünen Fee“, direkt neben dem Burgaufzug, macht weiter. Wie es hieß, plane Störmers Naturlädchen noch ein weiteres Jahr in Altena am Markt zu bleiben. Auch dieses Geschäft war zunächst ein PopUpStore-Versuch.

-  „Nach Weihnachten noch bis zum 10. Januar geschlossen“, steht an der Verkaufstüre von Stephans Geschenkekiste. Das kleine Geschäft an der Lennestraße 4 ist neu am Ort und bietet verschiedene Geschenkartikel an. - von Johannes Bonnekoh

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