Gedanken zum Jahresbeginn von Redakteurin Susanne Fischer-Bolz

"Was sich 2019 ändern sollte": Ein Himmelreich für Visionen

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Ein leerstehendes Ladenlokal an der Lennestraße.

Altena - Ich möchte ja. Und wenn es irgendwie geht, dann kaufe ich auch. Leider weiß ich bald nicht mehr, wo. Wer durch die Altenaer Innenstadt bummelt, bekommt ein Schwindelgefühl vor lauter Kopfschütteln.

Der Leerstand wirft sich mir dermaßen traurig, ja fast schon gruselig entgegen, dass mir die geliebte Stadt wirklich keinen Spaß mehr macht.

Jetzt auch noch der Taschenladen. Ich bin drei Jahre in Altena und habe dort vier Taschen gekauft. Das ist doch ein guter Kurs. 

Ein Himmelreich für Visionen. Für Mut. Und wer noch da ist, wer die Bastion hält, der möchte doch bitte nicht immer von 13 bis 15 Uhr die Türen schließen. Mittags werden die Bürgersteige hochgeklappt, die Läden abgeschlossen. 

Aber mittags bummeln die Leute durch die Stadt, die hier arbeiten, die hier auch gern mal einkaufen (würden). Von den Busladungen Besuchern, die den Burgaufzug ansteuern, ganz zu schweigen. 

Die „Auswärtigen“ denken, dass Altena das letzte Kaff ist. Fehlt nur noch, dass alle Schaufenster mit Brettern vernagelt werden. Wundern würde es mich nicht.

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