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Eine spannende Woche für die Klasse 5a am Burggymnasium Altena

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Von: Hildegard Goor-Schotten

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Sendung mit der  Maus zu Besuch  im Burggymnasium Altena
3, 2, 1, Aufnahme – mucksmäuschenstill musste es sein, als Insa Backe mit Isabell und Julia Nachrichten aufnahm. © Goor-Schotten, Hilde

Freitagabend gab es sicher noch einmal mehr als sonst gespannte Radiohörer in der Burgstadt. Alina, Maya und Lina saßen beim WDR in Köln live im Studio und nahmen für ihre Klasse am Ratespiel des WDR 5-Kinderprogramms teil. Ihre Mitschüler aus der 5a des Burggymnasiums drückten feste die Daumen. Aber klar war auch: Gewinnen ist gar nicht das Wichtigste.

Altena – Für die Jungen und Mädchen ging Freitag eine spannende Woche zu Ende, aus der sie eine Menge mitnahmen. Fünf Tage lang waren sie die Maus-Klasse, waren als Radioreporter unterwegs und an jedem Abend zwischen 19 und 20 Uhr in der Sendung MausLive zu hören.

Wir haben gelernt, wie man Nachrichten schreibt.

Julia

Die Frage zu beantworten, was ihnen am meisten gefallen hat, fiel schwer. „Ich fand den Mittwoch am besten“, meinte Lisa. Da hatten sich die Kinder im Drahtmuseum umgeschaut und spannende Beiträge für die Sendung aufgenommen. „Wir haben gelernt, wie man Nachrichten schreibt“, berichtete Julia, „und ich hab auch viel übers Radio gelernt. Ich hab früher gedacht, man braucht zum Aufnehmen ein großes Gerät, aber dann war es nur … eine Gisela.“

Sendung mit der  Maus zu Besuch  im Burggymnasium Altena
BGA-Mausklasse-2_Foto-higo.JPG © Goor-Schotten, Hilde

Gisela ist die kleine Schwester vom Hans-Günther und den hatte gestern WDR 5-Moderatorin Insa Backe dabei – die Radioleute geben ihren Mikrofonen gerne Namen, stellten die Kinder fest.

Mit Hilfe von Hans-Günther nahmen gestern Isabell und Julia, Ben und Konstantin Nachrichten für die Abendsendung auf – richtige und falsche, denn Fake News und Mobbing waren die Themen, die am Freitag im Mittelpunkt standen. Insa Backe hatte dafür Thomas Groß-Hohnacker eingeladen, der bei der Polizei im Märkischen Kreis im Bereich Prävention arbeitet und den sie einfach als „Thomas“ vorstellte. Ohne weitere Erklärungen vermuteten die Kinder in ihm einen WDR-Kollegen, einen Lehrer, den Hausmeister – alles mögliche, nur nicht den Polizisten, als der er sich am Ende zur Überraschung aller entpuppte. Fazit: Man kann es niemandem ansehen, was er ist, sondern nur raten.

Die Wahrheit weggelassen

„Ich habe nicht gelogen, nur die Wahrheit weggelassen. Leute, die uns austricksen wollen, machen das oft so“, erklärte die Radiomoderatorin.

Außerdem wollte sie den Kindern mit ihrem Gast zeigen, dass ein Polizist ein Mensch ist, der zuhört und dem man vertrauen kann. Und der auch Mobbingopfern helfen kann.

Insa Bracke fand genau den richtigen Ton

Wie Mobbing funktioniert und dass man gemeinsam dagegen etwas tun kann, erprobte sie mit den Jungen und Mädchen zusammen. Dafür fand Insa Backe genau den richtigen Ton. Sympathisch, lustig und „gar nicht so streng, wie du gesagt hast“ begeisterte sie die Kinder, die drei Stunden lang voll bei der Sache waren. „Heute war es am coolsten“, sagte Ariane, und das fanden die anderen auch.

Viel Lob also für die Frau vom Radio, die das direkt zurückgab: „Ich hab so viel Spaß mit euch gehabt.“ Das meinte auch Klassenlehrerin Nadja Godefroid: „Ihr wart die ganze Woche toll und habt das so gut gemacht. Ihr könnt wirklich stolz auf euch sein.“

Tolle Abwechselung für die Kinder

Wie Schulleiter Dennis Knebel, der zwischendurch vorbeischaute, freute sie sich vor allem über die Chance, den Kindern nach den Corona-Einschränkungen eine solche erlebnisreiche Abwechslung bieten zu können.

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