Sekundarschule startet mit 30 Schülern pro Klasse

ALTENA - 25 Schüler pro Klasse, vielleicht auch 27 – das hätte Anne Rohde für optimal gehalten. Am Ende hatte sie 93 Anmeldungen für die Sekundarschule vorliegen. Mehr als drei Eingangsklassen sollen nach dem Willen der beiden Schulträger aber nicht gebildet werden, weil sonst der Platz in den Schulgebäuden am Holensiepen und in der Nette nicht ausreicht.

In dieser Situation war gestern zunächst eine Entscheidung der Bezirksregierung gefragt. Sie legte inzwischen fest, dass jede der drei Eingangsklassen 30 Schüler haben darf – blieben also immer noch drei übrig. Nicht möglich war es in dieser Situation, Schülern aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde den Vorzug zu geben. Das liegt daran, dass es in Nachbarstädten wie Werdohl und Iserlohn keine Sekundarschulen gibt und dortige Schüler deshalb das Recht haben, diese Schulform in anderen Städten zu besuchen.

Deshalb mussten gestern die drei Schüler ermittelt werden, die nicht aufgenommen werden können und deshalb an einer anderen Schule angemeldet werden müssen. Wie das zu geschehen hat, ist gesetzlich geregelt. Die Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes NRW legt fest, dass bei diesem Verfahren auf Kriterien wie einem ausgewogenen Verhältnis von Mädchen und Jungen, von Schülern unterschiedlicher Muttersprache und von Schülern unterschiedlicher Leistungsfähigkeit (Leistungsheterogenität) zu achten ist.

Übrigens: Am Mittwoch wurde auch am Burggymnasium das Anmeldeverfahren abgeschlossen. Konkrete Zahlen will Schulleiter UlrichHoltkemper im Laufe des heutigen Tages mitteilen.

Das BGA hatte im vergangenen Jahr einen ungeahnten Zulauf von Fünftklässlern, es mussten vier ausgesprochen große Eingangsklassen gebildet werden. Spannend wird deshalb die Antwort auf die Frage sein, ob mit der Sekundarschule eine neue Konkurrenz entstanden ist. Anne Rohde berichtete jedenfalls, dass für die Sekundarschule auch Kinder angemeldet wurden, deren Grundschulen eine Empfehlung für das Gymnasium ausgesprochen hatten. vonThomas Bender

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