Präsenzunterricht an der Sekundarschule

Zurück in der Schule: Die Reaktionen der Schüler

Zurück an der Sekundarschule in Altena: die Zehntklässlerinnen (v.l.) Kim Lemanczyk, Celine Wettlaufer und Jana Ries.
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Zurück an der Sekundarschule in Altena: die Zehntklässlerinnen (v.l.) Kim Lemanczyk, Celine Wettlaufer und Jana Ries.

Mehr als zwei Monate waren sie nicht in der Schule: Nun sind die Zehntklässler an die Sekundarschule in Altena zurückgekehrt. Ihre Reaktionen? Einhellig.

Altena – Seit dem 18. Dezember haben sie ihre Schule nicht mehr von innen gesehen. An dem Tag wurde noch eine Prüfung in Mathematik geschrieben. Am Montag begann, zumindest in kleinem Rahmen, für Celine Wettlaufer, Kim Lemanczyk und Jana Ries wieder der normale Schulbetrieb. Die drei Zehntklässlerinnen der Sekundarschule an der Nettestraße sind sich einig: Es ist gut und schön, wieder in die Schule gehen zu können.

„Ich habe mich so richtig darauf gefreut“, erzählt Celine Wettlaufer. Man merkt ihr an: Das ist nicht aufgesagt, das kommt von Herzen. Unterricht via Internet sei eben anders und könne das Lernen in Präsenz, mit einem Lehrer im Klassenraum also, nicht vollständig ersetzen. Da ist sie sich einig mit Jana Ries: „Ich finde es besser so, wie es jetzt ist.“

Jeder Schüler an eigenem Tisch

In drei Doppelstunden werden an der Nettestraße jetzt täglich drei Fächer unterrichtet. „Der Stundenplan kann damit komplett abgebildet werden“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Gudrun Reinecke-Bartelt. Natürlich sei einiges zu organisieren gewesen.

So bietet sich derzeit ein eher ungewohntes Bild in den Klassenräumen: „Jeder Schüler hat seinen eigenen Tisch“, berichtet die Konrektorin. Einen großen Vorteil sieht Schülerin Kim Lemanczyk im wieder aufgenommenen Präsenzunterricht in kleinen Gruppen: „Man lernt intensiver, man kann sich auch besser konzentrieren. Wenn es Fragen gibt, kann man die gleich klären.“

Endlich wieder Kontakt zu Mitschülern

Was für die Zehntklässlerin außerdem noch wichtig ist: „Man hat einfach mal wieder die bekannte Struktur, das ist gut.“ Auch habe es ihr gefehlt, sich mit Mitschülern zu unterhalten, wenn auch mit Maske und auf Abstand.

Die Konrektorin hatte für ihre Schützlinge aus den Abschlussklassen ein dickes Lob parat: „Hier ist heute alles vorbildlich verlaufen“, sagt sie über den ersten Schultag. Alle Infos und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im MK finden Sie in unserem News-Blog. 

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