Kämpfen wie ein Gentleman

Am Stoßkissen sammelten die Schüler erste Erfahrungen mit dem ungewohnten Sportgerät. Foto: Bender

Altena -  Beim Sporttag hatten Sekundarschüler der Klassen acht bis zehn Gelegenheit, neue Sportarten kennenzulernen – darunter auch Degenfechten.

Möglich gemacht hatte das Knut Behrens, Pflegschaftsvorsitzender der Klasse 5a. Sein Sohn Levin-Ole ist Degenfechter beim TSV Hagen und brachte gestern seinen Mannschaftskameraden Marius Auerswald und Trainer Moritz Schuhmacher mit nach Altena.

In der Pausenhalle wurde die 14 Meter lange Fechtbahn aufgebaut, auf der die beiden Sportler zunächst mit einem kleinen Schaukampf zeigten, worum es beim Fechten eigentlich geht. Dann wurden die Schüler, die sich für diese Sportart entschieden hatten, behutsam an ihren ersten Kampf herangeführt.

„Das ist ein Sport für Gentleman“ war die erste und wichtigste Regel, die sie lernten.

Anschließend ging’s an den Tennisball. Mit dessen Hilfe wurde die für das Fechten so wichtige Koordination von Beinen und Armen trainiert. Andere übten am Stoßkissen den Umgang mit dem Degen.

Fechten war nicht die einzige Sportart, die Sekundarschüler gestern ausprobieren konnten. Für die gesamte Schule stand am vorletzten Tag vor den Ferien Spiel und Bewegung auf dem Plan. Die Unterstufenschüler trafen sich in der Nachrodter Lennehalle, wo „Wintergames“, eine lustige Alternative zu den herkömmlichen Bundesjugendspielen, darstellte. Auch Prellballturniere wurden für die Altersklasse angeboten, und zwar in der Turnhalle des Nachrodter Schulstandortes.

Breit gefächert war das Angebot für die Acht- bis Zehntklässler: Sie hatten die Wahl zwischen 17 verschiedenen Sportarten. Fechten war nicht der einzige Exot: Sie konnten sich auch für Jonglieren, Yoga und Wikingerschach entscheiden. Letzteres ist ein vor allem in Skandinavien weitverbreitetes Wurfspiel auf einem acht mal fünf Meter großem Feld.

Für einige Aktionen mussten die Schüler reisen – zum Beispiel zur Kletterhalle im Gewerbepark Rosmart, zur Eishalle am Iserlohner Seilersee oder zu einer Trampolinhalle in Dortmund.

„So ein attraktives Angebot kann man nur mit vielseitig ausgebildeten Lehrern und starken Partnern anbieten“, betonte Schulleiterin Anne Rohde und dankte Sportvereinen wie dem Boxclub und den TSV-Bogenschützen und auch gewerblichen Sponsoren wie der Tanzschule Diembeck, dem Physiotherapeuten Jacob Steinkusz, der Kletterwelt und der Firma Schmitz, die eine Lautsprecheranlage für der Beschallung der Wintergames zur Verfügung stellte.

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