Sekundarschule bereitet sich auf Teilumzug in Realschule vor / Zusammenraufen

Erste Sekundarschüler kommen nach Altena

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Der hochmoderne neue Bio-Raum nimmt Gestalt an.

Altena -   Alles freut sich auf die großen Ferien. Wenn die zu Ende gehen, wird für die Kollegien der auslaufenden Richard-Schirrmann-Realschule und der Sekundarschule Altena-Nachrodt-Wiblingwerde an der Nettestraße ein neues, ein gemeinsames Kapitel aufgeschlagen. Es werden erstmals 83 Sekundarschüler nach Altena wechseln.

Altena -   Alles freut sich auf die großen Ferien. Wenn die zu Ende gehen, wird für die Kollegien der auslaufenden Richard-Schirrmann-Realschule und der Sekundarschule Altena-Nachrodt-Wiblingwerde an der Nettestraße ein neues, ein gemeinsames Kapitel aufgeschlagen. Es werden erstmals 83 wechseln.

Bis dahin gibt es noch viel zu tun, das bestätigte auf Anfrage Rüdiger Schwerdt, Bereichsleiter Schule im Rathaus. So werden am Standort Nette in den großen Ferien noch verschiedene Klassenräume für die drei neuen Siebenerjahrgänge hergerichtet und weitere Schönheitsreparaturen am Gebäude ausgeführt. Wesentlich ist aber, dass ein neuer, hochmoderner Biologieraum und auch ein Medienraum ausgestattet werden müssen. Beides schlägt zusammen mit rund 70  000 Euro als Investionsumme zu Buche.

Neu eingerichtet werden in den großen Ferien auch ein zweites Lehrerzimmer für die Sekundarlehrkräfte und die Nicht-Lehrenden (Sozialarbeiter, Mensakräfte, Schulpsyychologen). Die Sekundarschule erhält zudem ein eigenes Sekretariat und einen Raum für die stellvertretende Schulleitung. Die Möblierung wird teilweise neu sein, „wir nutzen aber auch Mobilar der auslaufenden Hauptschule Rahmede“, sagte Schwerdt. Dort seien Schränke, Tische und Stühle „teils noch in einem ganz hervorragenden Zustand“, das spare auf jeden Fall eine Menge Kosten.

Heribert Hertel, Schulleiter der 2017 auslaufenden Richard-Schirrman-Realschule, wird nach den Ferien „noch etwa 160 Kinder der Jahrgänge acht, neun und zehn hier beschulen.“ Ihm zur Seite stehen dafür „zehn Lehrkräfte.“

Die neue „Schule in der Nette“ – ein Begriff, der zwar nicht treffend ist, aber damit wohl ein bisschen auch auf das Zusammenwachsen beider Schultypen unter einem Dach anspielt, bekommt aber kräftig Personalzuwachs. Allein aus dem Kreis der Lehrer wird Sekundarschulleiterin Anne Rhode „etwa 24 Kollegen in die Nette abgeben. Plus Nichtlehrende.“ Die Schulleiterin erwartet keine Schwierigkeiten beim Zusammenwachsen. „Ich sehe das ganz gelassen“, reagierte sie auf die entsprechende Frage. Realschul-Chef Heribert Hertel übrigens auch: „Es gibt die Fakten. Daran müssen wir uns orientieren. Wir werden sicherlich von beiden Seiten alles tun, damit es reibungslos klappt. Der Schulstart wird gelingen, keine Frage, das ist schließlich unser Auftrag“, sagt der erfahrene Pädagoge.

Rüdiger Schwerdt, Stadt Altena, kennt trotzdem die „Gerüchteküche“, die jenseits dieser offiziellen Statements in Umlauf ist. Die neue Situation sei sicher nicht einfach, aber die Kollegien würden sich finden, ist auch er überzeugt. Dass es kein einheitliches Lehrerzimmer gibt – dazu gab es von keiner Seite einen Kommentar. Lediglich zur Frage der knappen Parkplätze. Denn wenn zeitweise bis zu 24 zusätzliche Lehrer in die Nette kommen, müssen die schon sehen, wo sie parken. Anne Rhode hat zumindest die Idee, „die Anwohner zu bitten, uns Parkraum zur Verfügung zu stellen. Das würde sehr helfen 

von Johannes Bonnekoh

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