Ehrenamt 

Sekundarschüler für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

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Saraniya Selvendran, Ann-Kathrin Tuleja, Michelle Mickoleit, Dr. Rita Rüth, Ursula Panke, Leonid Idrizaj, Noelani Gasso Romero und Barbara Ricker (v.l.) trafen sich zur Übergabe der Zertifikate.

Altena - Das Ehrenamt hat es nicht leicht. Vereine  beklagen seit längerem einen Rückgang des caritativen Engagements. Umso erfreulicher ist es dann, wenn sich fünf Jugendliche bereit erklären, in ihrer Freizeit regelmäßig mit den Bewohnern des Ellen-Scheuner-Hauses Zeit zu verbringen.

Dafür wurden sie jetzt mit Zertifikaten ausgezeichnet. 

Seit einem Jahr kommen Saraniya Selvendran, Ann-Kathrin Tuleja, Michelle Mickoleit, Leonid Idrizaj und Noelani Gasso Romero für mindestens zwei Stunden in der Woche ins Altenwohnheim Ellen-Scheuner-Haus, um dort gemeinsam mit den Bewohnern zu malen. „Es geht darum, dass die Jugendlichen kreativ mit den Bewohnern arbeiten. Sie sollen lernen, sich auf ältere Menschen einzulassen“, sagt Ursula Panke, Organisatorin der Aktion und Bürgerpreisträgerin. 

Die Malgruppe, in der sich Jugendliche engagieren können, besteht bereits seit zehn Jahren. Gestartet wurde das Projekt mit der Hauptschule und wird jetzt mit der Sekundarschule weitergeführt. Dr. Rita Rüth, zweite stellvertretende Bürgermeisterin, hielt die Laudatio auf die 15- und 16-Jährigen. 

Zertifikat ist wertvolle Ergänzung der Bewerbungsunterlagen

„Ich habe gehört, ihr wart alle sehr gelehrig, freundlich und habt euch sehr gut angestellt“, richtete sie das Wort an die Jugendlichen, die in Begleitung ihrer Eltern im Ellen-Scheuner-Haus erschienen waren. Das Ehrenamt solle nicht nur Spaß machen, sondern auch allen Beteiligten etwas bringen, sagte Rüth. So sei das Zertifikat, das die ehrenamtliche Arbeit der Schüler nachweist, eine wertvolle Ergänzung der Bewerbungsunterlagen. 

„Es ist gut für den Arbeitgeber zu wissen, dass der Bewerber auch nach rechts und links schaut und sich sozial engagiert“, sagte Rüth. So bekamen sie im vergangenen Jahr einen Einblick in die seelischen und körperlichen Besonderheiten der Bewohner des Wohnheims. „Durch eure Arbeit habt ihr auch euer Verantwortungsbewusstsein weiterentwickelt“, sagte Rüth. Gemeinsam mit den Bewohnern, den Eltern sowie den Organisatoren des Projekts ließen die Schüler den Nachmittag bei Stollen und Gebäck ausklingen.

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