In Altena

Seit Ewigkeiten geschlossen: Nun gibt‘s Hoffnung für Jugendzentren

Das JuZ29 an der Lüdenscheider Straße  ist schon seit Ewigkeiten geschlossen.
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Das JuZ29 an der Lüdenscheider Straße ist schon seit Ewigkeiten geschlossen.

Die Jugendzentren sind zu, der Leiter in Rente: Es besteht dringender Handlungsbedarf bei der Jugendarbeit in Altena. Nun gibt‘s gute Neuigkeiten.

Altena – Das Juz 29 und die Begegnungsstätte in Dahle sind seit Monaten geschlossen, Harald Thöne ist in Rente: Die grüne Ratsfrau Dr. Rita Rüth wollte in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses wissen, wie es eigentlich weitergehen soll mit der Jugendarbeit in Altena. Sie verwies dabei auch auf Studien, die Kinder und Jugendliche als Hauptleidtragende der Corona-Pandemie sehen und von einem hohen Handlungsbedarf bei der Kinder- und Jugendarbeit ausgehen. Sie erwarte, dass es zu einer konzeptionellen Neuausrichtung kommen werde, sagte die Ratsfrau.

Das sieht auch die Verwaltung so: Ein Nachfolger für den Leiter der Jugendzentren sei inzwischen gefunden, er werde seinen Dienst am 1. August antreten, sagte Bürgermeister Uwe Kober (CDU). „Wir haben einen Guten mit tollen Ideen gefunden.“ Die zuständige Abteilungsleiterin Agnes Goniwiecha kündigte an, dass noch in diesem Jahr mit der fälligen Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplanes begonnen werde.

Online-Befragung für Schüler geplant

Dazu würden in Kürze alle Altenaer Schüler zur Teilnahme an einer Online-Befragung eingeladen. Judith Köster von den Grünen wies in diesem Zusammenhang auf eine Besonderheit des Jugendhilfeausschusses hin: Er ist qua Gesetz Teil des Jugendamtes. Deshalb müsse er eng in die konzeptionelle Arbeit eingebunden werden.

Dennis Rudewig, der als sachkundiger Bürger für die SPD im Jugendhilfeausschuss sitzt, nahm den von Rüth gespielten Pandemie-Ball unter dem Punkt Anfragen auf und fragte, ob Corona zu einem Anstieg der Fallzahlen im Jugendhilfebereich führe. Das konnte Goniwiecha nicht bestätigen: Es gebe zwar mehr Kinder und Jugendliche in der Obhut des Jugendamtes, diese Zunahme sei aber in erster Linie auf Zuzüge zurückzuführen.

Spielplätze: Dringender Handlungsbedarf

Man wisse zwar, dass die Klientel des Jugendamtes unter Corona schwer gelitten habe, bisher habe sich das aber noch nicht auf die Fallzahlen ausgewirkt. Das könne aber durchaus noch kommen.

Auf Altenas Spielplätzen hat sich die Ausschussvorsitzende Lisa Chiarelli (SPD) umgeschaut. Sie begleitete den Bauhof bei der einmal im Jahr anstehenden großen Inspektion aller städtischen Spielplätze. Diese versprühten meist den Charme der 1980er Jahre, berichtete Chiarelli. Eigentlich bedürfe manche Anlage einer Rundum-Erneuerung. Das Budget der Stadt erlaube aber leider nur Ersatzbeschaffungen für nicht mehr reparabele Geräte.

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