Von der Kälte die Nase voll

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Patrice Kühnel und ihre Kollegen nutzten die Sonne und kärcherten im Freibad. ▪

ALTENA ▪ Die Mitarbeiter im Reisebüro, im Sonnenstudio und im Dahler Hallenbad haben die Sehnsucht nach Sonne deutlich zu spüren bekommen. Schwimmmeister Uwe Wagner und seine Kollegen witterten Morgenluft und begannen mit der Herrichtung des Außengeländes.

„Unsere Schwimmer lechzen nach einem Leben nach dem Winter. Ohne Schal, Handschuhe und dicken Wintermantel“, so Wagner. 

Sonst war im März bereits vieles von dem erledigt, was auf dem Freibadgelände am Dienstag erst begonnen werden konnte: „Wir kärchern das Umland, richten die Überlaufrinne her und machen das Planschbecken fertig“, so Wagner. Für die Vorbereitung des großen Beckens müssten dringend mal anderthalb bis zwei Wochen mit Temperaturen im zweistelligen Bereich her. „Wir wollen immer spätestens Anfang Mai startklar sein. Und die Schwimmer möchten auch endlich wieder raus.“

Lea Wenzel in der Allgemeinen Reiseagentur Tenne hat in der langen Phase von Kälte und Dunkelheit ganz oft mit Kunden zu tun gehabt, die dem Winter einfach nur noch entfliehen wollten. Wem der Sinn nach Sonne stand, dem legte sie die Kanaren ans Herz. „Da sind im Moment noch einige Altenaer. Dort sind schon 25 Grad, während es auf den Balearen noch um die fünf Grad kühler ist.“

Sylke Paul machte im Reisebüro Rohe ähnliche Erfahrungen. Die bereits jetzt gebuchten Sommerferienziele liegen in sonnigen Gebieten. Weil über Ostern nie so viel Zeit bleibt, sind die Burgstädter aktuell auf Kurztrips oder schon zurückgekehrt.

Nach langer Sonnenabstinenz, das weiß Alexandra Baranowski im Sonnenstudio City Sun, will die Haut je nach Typ langsam vorbereitet sein. Über den langen Winter begrüßte sie viele Neukunden in der Lennestraße. „Nicht allein der Bräune wegen, sondern vor allem für die Seele haben viele das Licht gesucht.“ ▪ Von Ina Hornemann

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