Puppenstuben und Kaufläden auf der Burg

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Landrat Thomas Gemke eröffnete in Anwesenheit von Sammlerin Gerda Ott die Schau im Burgmuseum.

ALTENA - Leuchtende Kinderaugen und Erwachsene, deren Herz beim Anblick der Puppenstuben und Kaufläden aufgeht, darüber freut sich Gerda Ott am meisten. Und das tröstet sie über die „Trennung“ von ihren Schätzen hinweg, wenn sie diese mal wieder an ein Museum verleiht.

Die 78jährige Stuttgarterin sammelt seit 1973 altes Spielzeug. Mit der Puppenstube ihrer Großmutter, die bei einer Wohnungsauflösung auf dem Dachboden ihres Elternhauses zum Vorschein kam, begann ihre Sammel-„Sucht“.

Am Sonntag wurde die Ausstellung „Große Welt in klein“ auf der Burg Altena eröffnet.

Landrat Thomas Gemke begrüßte die leidenschaftliche Sammlerin, musikalisch untermalt wurde die Eröffnung von Sofia und Peter Rebrik von der Musikschule Lennetal.

Dr. Agnes Zelck gab den 120 Besuchern einen kurzen Einblick in die Historie der Entwicklung von Puppenstuben und Kaufläden. „Diese Ausstellungstücke spiegeln die Wertvorstellungen und Ideale ihrer Zeit wieder, es lohnt sich, genauer hinzuschauen!“

Von der Burg ging es dann ins Drahtmuseum, wo neben einer kleinen Erfrischung für die Gäste die Kaufläden aus der Sammlung Ott gezeigt werden.

Landrat Gemke wies darauf hin, dass es noch weitere Aktionen rund um´s Spielzeug geben wird. Selbst gebaute Puppenstuben sollen in den leeren Geschäften der Innenstadt ausgestellt werden und ein Puppendoktor hat sein Kommen zugesagt. Zudem werden vom 13. bis 17. November die ersten Marionetten-und Puppentheatertage auf der Burg stattfinden.

von Silvia Sauser

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