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Sechsmal Top-Unterhaltung: Kneipensprung sorgt für richtig gute Stimmung 

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Von: Fabienne Schwarzer

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Die Band Virgin füllte das Café zur Burg mit Zuschauern.
Die Band Virgin füllte das Café zur Burg mit Zuschauern. © Fabienne Schwarzer

Am Sonntagabend war in der Altenaer Innenstadt richtig was los. Das Stadtmarketing hatte den Kneipensprung organisiert, bei dem einzelne Musiker oder Bands ins Café Kouressis, in die Gaststätte zur Stadt Iserlohn, in den Lennekai, die Mediterrane Kuzina, das Acht Sterne und ins Café zur Burg kamen.

Altena – Schon kurz nach Beginn der Veranstaltungen füllten sich die Gaststätten mit Besuchern und die Musiker begannen zu spielen. In der Gaststätte zur Stadt Iserlohn war Dimmy Latecomer mit seiner Rockmusik. Er begeisterte schon, als er sich an der Gitarre mit dem berühmten Lied Thunderstruck von AC/DC warm spielte. In Kombination mit seiner rauchigen Stimme konnte er sein Publikum für sich gewinnen.

Im Café Kouressis waren eigentlich die Country Boys eingeplant. Albert Buss, der für die Leadgitarre und Gesang zuständig ist, konnte allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht erscheinen. Deshalb kam dann DJ Mike T. und half Bernd Jäkel, dem Leadsänger, aus. So begann der Abend mit Countrymusik.

Unter den Gästen war auch Vanessa Bauer, die fand: „Das ist auf jeden Fall ein schwungvoller Beginn für den Abend. Ich mag die Stimmung , die die beiden vermitteln. Ich fühle mich auf jeden Fall entertaint“. Später stieß zu dem Duo auch noch eine Sängerin dazu und heizte mit Partyschlagern ein, die die Kneipengäste zum Mitmachen brachte und in richtige Feierlaune versetzte.

Die Gäste mussten am Sonntagabend einen einmaligen Eintrittspreis zahlen und konnten dann von Kneipe zu Kneipe flanieren, was viele taten bis sie ihre Lieblingsmusiker ausmachten. Die Musiker hatten sich die Kneipen selbst ausgesucht, wobei das Stadtmarketing mit der Organisation geholfen hatte.

Im Lennekai bildeten Kelsey Klamath und Heino Meglin ein Duo. Sie spielen öfter gemeinsam in Bars und Kneipen und auch an diesem Abend füllten sie den Lennekai, bis er randvoll mit Gästen war. Unter ihnen war Thomas „Grobi“ Roberg: „Ich bin selbst Altenaer und im Stadtrat aktiv. Diese Veranstaltung gefällt mir wirklich sehr gut. Am besten finde ich die Vielfältigkeit der verschiedenen Musikrichtungen. Ich danke dem Stadtmarketing, dass es das alles organisiert hat“, sagte er begeistert. Bei den Altenaer Veranstaltungen gefalle ihm außerdem, dass man so viele Menschen trifft, die man kennt: „Jeder kennt jeden.“

Nicht nur Vanessa Bauer (links) war begeistert von dem Musikangebot im Café Kouressis.
Nicht nur Vanessa Bauer (links) war begeistert von dem Musikangebot im Café Kouressis. © Fabienne Schwarzer

Auch im Café zur Burg mussten die Leute stehen – so voll war es drinnen, wie auch draußen. Dort spielte die Band Virgin, die mit ihren rockigen Tönen das Publikum begeisterte. Dieses bildeten um die Gruppe einen Halbkreis und dann regnete es lauten, tosenden Applaus.

Den meisten Tanz gab es allerdings im Restaurant Acht Sterne. Dort sang und spielte der polnische Musiker Dariusz Hawro und brachte den ganzen Saal in Bewegung, Freunde und Paare tanzten zusammen zu seiner schwungvollen Musik. Um diese Möglichkeit zu schaffen hatten die Besitzer extra die schweren Billardtische aus dem Raum entfernt. Auch das Restaurant im anderen Raum war randvoll mit Gästen.

Neben den Gaststätten, die die Fußgängerzone an diesem Abend belebten, kam noch ein Faktor hinzu: Am Montag fand nämlich der große Trödelmarkt in Altena statt, doch bereits am Sonntagabend begannen die Verkäufer ihre Ware auszubreiten und boten teilweise Essen, wie Waffeln, an, sodass die Besucher der Bars sich, wenn sie durch die Stadt spazierten, auch schon auf dem Trödelmarkt umschauen konnten.

Kai Finkernagel, Björn Braun und Melanie Jens vom Stadtmarketing gingen dabei selbst auch in die Bars und über den beginnenden Trödelmarkt. Dabei waren sie mit Warnwesten mit der Aufschrift „Stadtmarketing“ ausgestattet, damit alle sie sofort als Ansprechpartner identifizieren konnten. Auch sie waren sehr zufrieden mit ihrem Werk.

Dieser Sonntagabend, an dem viel Leben und gute Laune in die Innenstadt kam, wird vielen Altenaern und Gastronomen in guter Erinnerung bleiben.

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