Altenaer hält reformierten Friedhof für alles andere als verkehrssicher

Schwieriges Pflaster für ältere Menschen

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Die beachtliche Neigung dieses Grabsteins macht keinen besonders sicheren Eindruck.

Altena - Auf dem reformierten Friedhof kennt Helmut Leweke sich aus: Seine Eltern sind dort begraben, er wohnt sein Leben lang direkt gegenüber.

Deshalb hat er genau hingehört, als Friedhofspresbyterin Karin Thomas kürzlich öffentlich ausführte, die Gemeinde kümmere sich vor allem darum, dass die Verkehrssicherheit gewährleistet sei. „Das kann mir doch keiner erzählen, dass diese Wege sicher sind“, sagt Leweke und deutet auf einen Aufbruch auf einem der Hauptwege. Dort ist – offensichtlich vor geraumer Zeit – ein Loch gegraben worden. Es wurde dann mit Schotter verfüllt, der sich aber gesetzt hat.

Tiefe Löcher

So entstand eine etwa fünf Zentimeter hohe Kante – eine Stolperfalle erster Güte. An anderen Stellen sind Wege abgesackt und deshalb seitlich stark geneigt. Außerdem entstanden Risse, manche davon sind so breit und tief, dass Leweke seinen ganzen

Viele Aufbrüche auf den Wegen des reformierten Friedhofs: Helmut Leweke findet nicht, dass die Gemeinde sich in ausreichendem Maße um die Verkehrssicherheit kümmert

Fuß darin versenken kann. Der Mühlendorfer weist darauf hin, dass Friedhöfe naturgemäß meist von älteren Menschen besucht werden und dass die schon wegen der Hanglage zwischen Gehegdem Weg und Am Grünen Weg ihre Probleme hätten. Wenn dann auch noch die schlechte Beschaffenheit mancher Wege hinzukomme, dann hätten Gehbehinderte, die womöglich noch auf Rollatoren angewiesen wären, schlechte Karten.

Fachmann

Im Arbeitsleben war Leweke als Technikleiter des Vinzenz-Krankenhauses auch für das Thema Arbeitssicherheit zuständig – „da wurden Dinge beanstandet, die deutlich weniger gravierend waren“, sagt er und wünscht sich, dass auf dem Friedhof wenigstens die gröbsten Schäden repariert werden.

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