Halteverbot auf der Thoméestraße

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Am so genannten „Vorschacht“ wird die Montage der Großbohrmaschine vorbereitet. ▪

ALTENA ▪ Einen kleinen Testlauf für die Anlieferung von schwerem Gerät gab es gestern auf der Wulfsegge. Zur Vorbereitung der ersten Schachtbohrung für den Burgaufzug wurde weiteres Arbeitsgerät angeliefert. Die Firma Baumo aus Duisburg lieferte einen Minikran und einen so genannten Telestapler.

Der Kran verfügt über eine Tragkraft von 7,5 Tonnen. Der Telestapler, man kann sich darunter einen größeren Gabelstapler vorstellen, hat eine Tragkraft von drei Tonnen.

Die Strecke führte die enge Thoméestraße hinauf bis auf den Besucherparkplatz und für den Mini-Kran in den unteren Burghof hinein. Wegen der Anlieferung der Maschinen war auf der Thoméestraße in der Zeit von 8 bis 17 Uhr ein absolutes Halteverbot ausgesprochen worden. Probleme habe es in diesem Zusammenhang nicht gegeben, berichtet Rainer Hoffmann vom Ordnungsamt der Stadt Altena. Es sei alles „glatt gelaufen.“

Noch einmal wird das Halteverbot am kommenden Montag und Dienstag in der gleichen Zeit notwendig. Dann wird die eigentliche Bohrmaschine angeliefert. Es handelt sich dabei um ein so genanntes „Raise-Großlochbohrgerät“ vom Typ Wirth HG 160.

Damit wird zunächst eine Zielbohrung 80 Meter tief herunter geführt. Ist man damit an der Sohle angelangt, wird an der Achse ein Bohrkopf von 1,40 Meter Durchmesser montiert. Der wird rotierend nach oben gezogen, um den Schacht auf 1,40 Meter aufzuweiten. Dabei kommt eine selbstrichtende Zielbohreinheit zum Einsatz, die ihre Lage im Schacht mit einem Kreiselkompass selbst korrigieren kann. Im letzten Schritt wird der Schacht – wieder von oben nach unten – auf das endgültige Maß aufgesprengt werden. ▪ Thomas Keim

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