Burggymnasium schließt Kooperationsvertrag mit Caritas:

Schulkinder noch besser weiter fördern

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Unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung am Burggymnasium: Caritas-Direktor Stefan Hesse und Oberstudiendirektor Hans-Ulrich Holtkemper, stehend v.l. und  Sabrina Bräunig, Sabina Fischer, Natja Godefroid (BGA) und Jana Opderbeck (Caritas).

Altena - Anders als andere Schulen am Ort oder in der Region verfügt das Burggymnasium (BGA) nicht über einen eigenen Schulsozialarbeiter. Doch auch an der Altenaer Penne gibt es sehr wohl Förderungsbedarf von Kindern über den Schulunterricht hinaus. Stichwort: Erziehungsberatung.

So leitete am Dienstag Oberstudiendirektor Hans-Ulrich Holtkemper eine Art „Zeitenwende“ ein. Denn an diesem Tag besiegelten seine Schule und die Caritas Altena-Lüdenscheid mittels formalem Vertrag „ein neues Band“, wie es die unterzeichnende Runde unisono sagte. „Wir schließen eine Lücke.“ Jana Opderbeck, selbst einmal Schülerin am Burggymnasium, für die Caritas und Hans-Ulrich Holtkemper für das BGA: „Ab sofort gibt es an der Bismarckstraße das Angebot einer regelmäßigen, vertraulichen Beratung für Schüler und Eltern.“ Es sei Fakt, dass Lehrer Eltern und Kinder nur begrenzt beraten oder über den Unterricht hinaus begleiten dürfen, wenn es um spezielle Erziehungsprobleme geht. Dafür, so sehen es die Gesetze vor, sind immer Psychologen zuständig.

Caritas hilft

Und da kommt die Caritas ins Spiel, die über entsprechendes Fach-Personal verfügt. Aber auch der Kreis ist häufig mit seinen speziell ausgebildeten Fachleuten bei Problemen dieser Art mit im Boot. „Wir möchten Wege ebnen, Wege weisen“, sagte beispielsweise Caritas-Direktor Stefan Hesse zur neuen Partnerschaft. Die soll etwa so aussehen, dass neben der Bereitstellung von Informationsmaterial Vertreter der Beratungsstelle auch an Elternabenden, Sprechtagen oder ,Tagen der offenen Tür’ teilnehmen. „Wir wollen ein niederschwelliges Angebot. Wir möchten, dass es keine Hemmschwelle gibt, mit uns zu reden. Deshalb kommen wir auch gern ins Haus, also direkt ins BGA“, so Opderbeck. Zum Angebot gehört die regelmäßige Durchführung des „BeGAbtentages“ oder das Angebot von gemeinsamen Projekten mit den Medienscouts der Schule.

Angebot für Kinder und Eltern

Das BGA selbst, so formulierte es Holtkemper, werde allen Interessierten die Angebote der Beratungsstelle gezielt vorstellen. Man sei zudem über die Klassen- oder Stufenleiter gerne bereit, die Vermittlung von Familien zur Beratungsstelle für Eltern, Kindern und Jugendliche, insbesondere durch die Beratungslehrkräfte des BGA, zu vermitteln. Als Stichworte dazu nannte er eine gezielte Erziehungs- und Familienberatung, die ausdrückliche Einbeziehung der Kinder aus der internationalen Förderklasse und die besondere Begabten- oder Defizit-Betreuungsstelle am BGA. Damit sei jetzt hoffentlich auch ein Stück weit die Zeit vorbei, „wo Kollegen oft unsäglich alleine vor Problemen stehen“, so Holtkemper.

Begabten-Förderung

Mit im künftigen Paket ist auch eine Intelligenz-Diagnostik und Lernschwächen-Erfassung. „Wir können natürlich keine komplette Schulsozialarbeit leisten“, schränkte Caritas-Direktor Stefan Hesse ein. Aber man sei guter Hoffnung, „Schwellen zu nehmen und gemeinsam noch mehr für betroffene Kinder zu bewegen.“ Dass der Datenschutz voll gewährleistet sei, verstehe sich „natürlich von selbst.“ www.bga-de

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