Vor der Schule erst noch eine Reise um die Welt

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Und los geht die Reise um die Welt. ▪

NACHRODT ▪ Das erste, was auffiel, war, dass im Familienbildungszentrum an der Bachstraße keine Möbel mehr standen. Sämtliche Räume waren fast leer geräumt. Das war auch kein Wunder, denn am Samstagnachmittag verabschiedete das Team der Kindertagesstätte die Kinder, die nach den Sommerferien die Schule besuchen werden. Dazu hatte man sich ein umfangreiches Programm einfallen lassen. Und um das durchführen zu können, wurde das Mobiliar benötigt.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Eine Reise um die Welt.“ Dazu „flogen“ die Kindergartenkinder in Länder wie Thailand, Holland nach Amerika und in die Türkei. An jeder Station fanden dann länderspezifische Spiele statt. Die Veranstaltung war außergewöhnlich gut besucht. Lediglich ein paar Kindergartenkinder und deren Eltern fehlten. Im Vorgarten der Kita waren Tische und Bänke aufgebaut, um den Erwachsenen Sitzplätze bieten zu können. Die Kinder selbst konnten sich auf dem Außengelände austoben. Ein umfangreiches Kuchenbuffet wurde angeboten und natürlich standen auch Getränke bereit. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete zweifellos die Verabschiedung der Vorschulkinder. Dazu wurden mit Hilfe des Mobiliars aus der Tagesstätte die Sitzreihen eines Flugzeuges nachgestellt. Dort wurden sie von den „Flugbegleiterinnen“ mit Getränken versorgt bevor die Maschine zur Landung ansetzte. Die Leiterin der Tagesstätte, Corinna Ludewig, überreichte jedem Kind eine kleine Schultüte. In ihr befand sich alles, was ein „I-Männchen“ so braucht, um den ersten Schultag zu überleben.

Geplant wurde die Abschiedsfeier seit Januar. Beteiligt daran waren neben dem Team der Kita auch der Elternbeirat und der Förderverein. Letzterer stellte den Kindern auch T-Shirts zur Verfügung, auf denen ein Foto der ganzen Gruppe aufgedruckt war. Insgesamt 21 Kinder sind es, die nach nun zwei oder drei Jahren den Kindergarten verlassen. Sie alle freuen sich auf die Schule. Und Ludewig und ihr Team gaben ihnen die besten Wünsche mit auf den Weg. ▪ Von Hartwig Bröer

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