Zahl der Lernanfänger in Altena sinkt gegenüber dem Vorjahr um rund fünf Prozent

121 I-Dötzchen starten Schullaufbahn

75 Siebentklässler der Sekundarschule Altena/Nachrodt-Wiblingwerde teilen sich seit gestern das Gebäude der Richard-Schirrmann-Realschule an der Nettestraße 58 bis 60.

Altena -   Die Schulranzen sind gepackt. Eltern haben die Schultüten prall gefüllt und eine gewisse Vorfreude ist sicherlich auch zu spüren. Genau 121 I-Dötzchen, so bestätigte Schulbereichsleiter Rüdiger Schwerdt aus dem Rathaus, starten am Donnerstag, 21. August, ihre Schullaufbahn.

Das sind gegenüber dem Vorjahr sieben Kinder und damit rund fünf Prozent weniger. Auf die Gemeinschaftsgrundschul-Standorte Dahle entfallen wie im Vorjahr 21 und auf Evingsen 17 (Vorjahr 24) Lernanfänger. Dort wird je eine Eingangsklasse gebildet.

Im Mühlendorf begrüßt Rektor Wolfgang Wilbers 47 Mädchen und Jungen, fünf mehr als 2013. Sie werden sich in zwei Klassengemeinschaften zusammen raufen müssen. Auch am Breitenhagen wird Schulleiter Jörg Schlüter zwei Klassen einrichten. Allerdings werden seine Einrichtung „nur“ 36 Kinder (Vorjahr 41) als Erstklässler ansteuern.

Das Burggymnasium meldet 90 Kinder als Fünftklässler – vergangenes Jahr waren es noch 104. Und in der Nette, im Gebäude der auslaufenden Richard-Schirrmann-Realschule, werden 83. Siebtklässler den ersten Schultag als Schüler des Standorts Altena der Sekundarschule Altena/Nachrodt-Wiblingwerde beginnen. Hier hat die Stadt in den Ferien mehr als 50 000 Euro in die Modernisierung von Klassenräumen, das Einrichten eines zweiten Lehrerzimmers und hochmoderner Physik- und Chemie-Räume gesteckt (AK berichtete).

Stichwort Inklusion: Das ist aktuell noch kein großes Thema für die Grundschulen, wie Rüdiger Schwerdt sagte. Man reagiere in dieser Angelegenheit stets nur auf den ausdrücklichen Elternwunsch in den ersten beiden Klassen. Nur ein Kind werde stadtweit mit der Diagnose „geistige Behinderung“ zum neuen Schuljahr in eine Regelgrundschule eingeschult.

Spezielle Testverfahren für gehandicapte Schüler (Fachbezeichnung Lese-Rechtschreib-Störung) gäbe es auch erst in den dritten und vierten Jahrgängen.

von Johannes Bonnekoh

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