Schützenfest: Freitragendes Zelt für rund 5000 Gäste

So in etwa wird das Schützenzelt im linken Bereich aussehen. ▪ Repro: FWG

ALTENA ▪ „Es gab einiges zu verbessern“, sagt Frank Nielsen, Adjutant der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG), und meint das Schützenfestzelt, das in diesem Jahr anders ist als vor drei Jahren. Besonders die Situation im Eingangsbereich sei 2009 wirklich schlecht gewesen, „das war einfach viel zu eng“. In diesem Jahr gibt es deswegen mehrere Eingänge.

Nielsen hat in den vergangenen drei Jahren diverse Feste in anderen Städten besucht, um zu sehen, „wie andere Zelt aufgebaut sind“. Seine Erfahrungen sollen jetzt den feiernden Altenaern zugute kommen. Das Schützenfest-Zelt 2012 ist 80 mal 30 Meter groß, etwa vier Meter hoch, bietet rund 5000 Menschen Platz und hat zudem einen 800 Quadratmeter großen Außenbereich, „gestaltet wie ein Biergarten“. Damit kommt die Gesellschaft den Wünschen vieler Gäste nach einem ruhigeren Bereich zum Unterhalten nach.

„Das Zelt hat keine störenden Pfeiler oder Stützen, die die Sicht versperren“, berichtet der Adjutant. Es handelt sich um eine freitragende Konstruktion. Den linken Bereich des Zeltes, „wo früher nicht so viel los war“, wir die Gesellschaft in diesem Jahr aufwerten. Es wird dort mehrere Theken und eine weitere Cocktailbar geben, zudem geht es von dort in den Außenbereich. Die andere Cocktailbar finden die Gäste, wie gehabt, im rechten Teil des Zeltes, diesmal als Anbau, damit im Zelt kein Platz verloren geht.

Die tragischen Ereignisse der Loveparade in Duisburg machten die Erfüllung eines strengeren Sicherheitskonzeptes nötig. Doch: „Wir haben in der Vergangenheit die jetzt geforderten Auflagen bereits erfüllt“, erklärt Nielsen. Auf dem Festplatz und im Zelt sorgt zudem eine Security-Firma für die Sicherheit der Gäste.

Der Eintritt ins Zelt kostet am Freitag- und am Samstagabend jeweils 25 Euro für Männer, die nicht Mitglied in der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft sind. „Dafür wird auch viel geboten.“ Am Freitag steht die Band „Free Steps“ auf der Bühne, am Samstag wollen „Radspitz“ für Stimmung sorgen. Frauen und Kinder unter 16 Jahren kommen kostenlos ins Zelt hinein.

Im Ausschank ist Iserlohner Pilsener, das 0,2-Liter-Glas für 1,40 Euro. „Im Vergleich zu 2009 ist das Bier zehn Cent teurer geworden“, so Nielsen. ▪ Von Ilka Kremer

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