Fest 2021 wegen Corona abgesagt

Schützenfest: Dahler feiern außer der Reihe - Termin steht 

Bis 2023 wollen die Dahler nicht mit dem Schützenfest warten.
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Bis 2023 wollen die Dahler nicht mit dem Schützenfest warten.

Das Schützenfest in Altena-Dahle muss 2021 wegen Corona ausfallen. Doch bis 2023 wollen die Dahler nicht warten mit dem Feiern. Ein Termin fürs nächste Schützenfest steht schon fest.

Altena – „Wollt ihr 2022 Schützenfest feiern?“ Als der Vorsitzende der Dahler Schützen, Tobias Wilke, diese Frage bei der Hauptversammlung stellte, gab es bei den Mitgliedern nur eine klare Antwort: „Ja!“ Auch die Abfrage per Handzeichen war eindeutig. „Dann werden wir jetzt in die Planungen übergehen“, sagte Hauptmann Manuel Bußmann. Steigen soll das Fest vom 19. bis 21. August 2022.

Damit verlässt der Verein seinen gewohnten Turnus. Die Dahler feierten sonst alle zwei Jahre, immer in ungeraden Jahren. Nach dem coronabedingten Ausfall in diesem Jahr hätte das nächste Schützenfest 2023 angestanden. So lange möchte aber niemand warten.

„Wir haben Bock auf Schützenfest“

Die Evingser Schützen haben ihr Jubiläumsfest auf 2023 verschoben. Wann die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft feiern möchte, „wissen wir noch nicht“, sagte Bußmann. Die FWG hatte das Fest in diesem Jahr bereits im August 2020 abgesagt und beschlossen, auch 2022 zu feiern. Traditionell steigt das große Altenaer Schützenfest der FWG aber bereits im Juni. „Wir wissen nur, dass wir Bock auf Schützenfest haben.“ Wie es nach dem Dahler Schützenfest 2022 dann wieder in den gewohnten Turnus übergeht, werde sich ergeben.

Ansonsten blickten die Mitglieder auf virusbedingt schwierige Monate zurück. Kassierer Olaf Wenders hatte „recht wenig zu tun“, wie er erklärte. Mit den Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen hätten die Fixkosten wie Versicherungen und Steuern bezahlt werden können. Der Verein habe eine „recht solide Kassenlage“, fasste er zusammen. Coronahilfen seien keine beantragt worden. „Die Zahlungsfähigkeit war immer gegeben.“

Nach der Flut: Schützenhalle betroffen

In der nächsten Zeit soll in die Halle investiert werden, so Wenders. Beim Hochwasser am 14. Juli waren große Wassermassen um die Halle herum geflossen. Ein Geröllhaufen liegt noch vor der hinteren Notausgangstür. Wenn der in den nächsten Wochen weggeräumt sei, könne man sich die Schäden genauer angucken. „Da wird sicherlich noch einiges auf uns zukommen“, schätzte er.

„Seit März letzten Jahres ist leider herzlich wenig passiert“, blickte Hauptmann Bußmann in seinem Bericht auf die Corona-Zeit zurück. Auch Wahlen standen an: Wiedergewählt wurden der Vorsitzende Tobias Wilke und der Schriftführer Peter Koopmann. Neuer Adjutant ist Markus Benner, der Kai Schümann nach 16 Jahren ablöst.

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