Schützenfest-Absage 2021:  Mitglieder haben Entscheidung in der Hand 

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So dicht gedrängt wie beim Schützenfest 2018 wird es am kommenden Sonntag nicht auf dem Bungernplatz zugehen. 120 Mitglieder werden mit dem nötigen Abstand zueinander über die Absage des Schützenfests 2021 abstimmen.

Altena – 120 Mitglieder entschieden am Samstag, 2. August, ob 2021 in Altena Schützenfest gefeiert wird. Falls gefeiert wird, heißt der Hauptmann dann nicht mehr Klaus Hesse.

Der Sonntag, 2. August, wird ein historischer Tag für die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG). Für Hauptmann Klaus Hesse ist es „ein wirklich schwerer Tag“. 

Um 10 Uhr treffen sich 120 Schützen auf dem Bungernplatz, um im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Freien darüber zu entscheiden, ob sie im kommenden Jahr Schützenfest feiern oder nicht. 

Der geschäftsführende Vorstand um Hauptmann Klaus Hesse hat angesichts der Corona-Pandemie einstimmig beschlossen, das Traditionsfest bereits in diesem Jahr für 2021 abzusagen.Diese Nachricht hatte hohe Wellen geschlagen in der Burgstadt.

Coronavirus:  "Nicht möglich, im kommenden Jahr zu feiern"

„Wir können es nicht verantworten, eine Großveranstaltung dieser Art unter Corona-Schutzbedingungen durchzuführen“, unterstrich Hesse noch einmal. Niemand könne sagen, wie sich die Pandemie entwickele. Aufgrund des Zuspruchs, den das Fest finde, „halte ich es deshalb auch persönlich für nicht möglich, im kommenden Jahr zu feiern“. 

Ähnlich hat sich der amtierende König Andreas Opitz positioniert.

Alle mehr als 2400 eingeschriebenen Schützenmitglieder hat FWG-Schriftführer Frank Henkel deshalb informiert und lud sie zur außerordentlichen Versammlung auf dem Bungernplatz ein. „Es haben sich 120 Personen angemeldet, die wir jetzt erwarten. Es gibt keinen Ausschank, es gibt auch keine Speisen. Wir werden aber Bänke vorhalten, die etwa 50 Personen Platz bieten.“ 

Versammlung entscheidet über Fest

Die Versammlung hat das letzte Wort, ob 2021 gefeiert werden soll oder nicht. Doch Klaus Hesse sagt klipp und klar: „Der geschäftsführende Vorstand hat sich einstimmig positioniert. Ich kann nicht für die Kollegen sprechen, sollten wir aber den Auftrag erhalten, doch ein Fest auszurichten, werde ich als Hauptmann zurücktreten. Ich könnte das einfach nicht verantworten."

Hier geht es zum Corona-Newsticker im Märkischen Kreis.

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