Schülerfirma meldet Auftrags-Boom

Hingucker bereits im Oktober 2012: Damals wurde die historische Kutsche für das Obst-Büro angeliefert.

ALTENA -  „Die Auftragsbücher sind voll. Es läuft besser, als zu Beginn“. Zwei Sätze, die alles sagen. Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Vorsitzender des Vereins für bürgerschaftliches Engagement, beschreibt so die laufenden Aktivitäten der Schülerfirma der Burggymnasiasten.

Das Oberstufenbüro, kurz „Obst“, ist im ehemaligen Gebäude der Firma Trippe an der Lennestraße ansässig.

Der Vereinschef, auf dessen Idee die Gründung der Schülerfirma zurückgeht und der dafür auch mehr als 70 000 Euro an Landesmitteln an Land zog, fühlt sich bestätigt und gut informiert. „Da kann ich auch auf familiäre Kontakte zurückgreifen“, sagte er. Tochter Franziska, Oberschülerin am BGA, ist neue Geschäftsführerin im Obst-Büro.

Eines muss bei aller positiven Einschätzung aber festgestellt werden: Ganz egal wie oft die Oberschüler zum Putzen, Fegen, Einkaufen oder der Betreuung ausrücken, ihre Öffnungszeiten im Obst-Büro an der Lennestraße mussten sie einschränken. Der Bürgermeister macht dafür den verstärkten Nachmittags-Unterricht wegen des Turbo-Abiturs, Stichwort G 8, verantwortlich.

Das habe man lernen müssen. Im Grunde sei das aber kein Problem. So könnten Interessenten jederzeit im Sekretariat der Schule und/oder im Stadtinformationsbüro gegenüber der Aufzugsbaustelle vorsprechen. „Dann geht alles seinen gewünschten Gang.“

Abgetrennt vom Obergeschoss des ehemaligen Einzelhandelsgeschäftes Trippe und der dort untergebrachten Druckerei sind neuerdings die Toilettenräume. „Jetzt machen wir uns daran, bald das Ober- und Dachgeschoss zu Wohnungen umzugestalten“, sagte Hollstein.

Das entsprechende Zeitfenster bietet aber noch viel Raum. Angehen will das Obst-Büro-Team diese Dinge „nicht vor dem Jahr 2015“ und dann sukzessive. Schließlich müsse aus den Einnahmen auch der Umbau und das Herrichten der je 70 bis 80 Quadratmeter großen Wohnungen bezahlt werden.

Übrigens: Die Kutsche, die Passanten im Schaufenster auf das Obst-Büro aufmerksam machen soll, wurde erst unlängst etwas besser ausgeleuchtet. Für die Ausstellung des historischen Gefährts, das für die Burgmuseen wirbt, zahlt der Kreis Miete. - job

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