Markenzeichen für die Lenneroute

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Auch bei dieser Projektarbeit standen die Materialien Holz und Stahl im Vordergrund. ▪

ALTENA ▪ „Lenne-Spot“ heißt die Skulptur aus den Materialien Stahl, Holz und Kupfer. Das Bildnis weist den Weg vom Altenaer Bahnhof über die neue Fußgängerbrücke in Richtung Innenstadt. Das ist noch Zukunftsmusik, doch in einem Workshop erarbeiteten 33 Schüler und Studenten aus Siegen und Hagen die ersten Entwürfe für die Idee der Marker/Wegweiser für das Regionale-Projekt Lenneschiene. An 52 Standorten sollen diese gut erkennbaren Wegweiser auf die Einzelprojekte in den acht beteiligten Kommunen hinweisen.

Am Montag und Dienstag trafen sich 33 Schüler aus dem Cuno-Berufskolleg II Hagen und Studenten der Universität Siegen zum gemeinsamen Workshop im Haus Nordhelle in Meinerzhagen. Die angehenden Gestaltunsgtechnischen Assistenten und Architekten hatten die Aufgabe die Lenneroute – den Radweg inmitten des Projektes – mit Markern, Wegweisern und Kilometrierungen zu versehen. Ihre kreativen Schöpfungen präsentierten sie gestern Nachmittag.

Ihre Entwürfe für die Marker – vertikal räumliche Elemente als eindeutige Markenzeichen für die Lenneroute – nahmen durchweg ähnliche Materialien auf. Holz stand dabei für die Natur der Region, Stahl für die Industrie und Wasser für den Fluß, der die Kommunen Iserlohn-Letmathe, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl, Plettenberg, Finnentrop, Lennestadt und Schmallenberg verbindet.

Matthias Schröder aus der Lenkungsgruppe des Regionaleprojektes war begeistert. Vor allem in Hinsicht der Vermarktung der Lenneroute sollen die Wegweiser eine deutliche Rolle spielen. Auf jedes Einzelprojekt soll am Radweg gesondert hingewiesen werden.

Der „Lenne-Spot“, eine Ausarbeitung der Gruppe um Janina Telgheder und Alexej Vlatten, verbindet geschickt Holz, Stahl und eine Kupferkugel. „Die Kugel ist für uns ein interaktives Element“, erklärte die Architektur-Studentin. Sie wird im Dreieck von einer Holzwand und einem Fachwerk aus Stahl eingefasst und soll zudem ein besonderes Schattenspiel zeigen. „Die Zusammenarbeit hat bei uns sehr gut funktioniert. Wir hatten einfach von Beginn an eine gemeinsame Vorstellung“, so Kim-Laura Unger, die ebenfalls dem Team angehörte.

Jetzt ist der Lenkungsausschuss an der Reihe. Aus den Vorschlägen soll eine Arbeit prämiert und dann natürlich auch umgesetzt werden – in 52-facher Ausführung. „Da können allerdings noch einzelne Ausarbeitungen verbunden oder leicht verändert werden“, erklärte Annette Kozlowski, von der beteiligten Werbeagentur P.AD aus Meinerzhagen. ▪ David Schröder

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