Schüler entscheiden selbst über Pause

ALTENA ▪ Die Schüler der drei weiterführenden Schulen am Ort können selbst entscheiden, wie und wo sie bei der arktischen Kälte ihre Pausen verbringen wollen.

„Es ist üblich, dass sie auf den Pausenhof gehen“, hieß es auf Anfrage aus der Richard-Schirrmann-Realschule. Allerdings räumt die Schulleitung den Jungen und Mädchen „grundsätzlich bei Minusgraden ein, sich vor Schulbeginn im Gebäude aufzuhalten.“ Das gibt es bei „normalen“ Temperaturen an der Nettestraße 58 bis 60 sonst nicht.

„Unsere Schüler können im Gebäude bleiben oder den Pausenhof nutzen. Das kann jeder selbst entscheiden“, so Hans-Ulrich Holtkemper, kommissarischer Leiter des Burggymnasiums. Weil der Pausenhof vor dem Altbau sonnig sei, nutzten aber viele untere Klassen diesen Ort, um sich den Kopf frei zu machen.

Ähnlich sieht es an der Hauptschule in der Rahmede aus. Auch hier ist den Mädchen und Jungen frei gestellt, wie sie ihre Pausen verbringen wollen. Ob draußen oder drinnen, das kann jeder individuell entscheiden. Viele nutzten die Pausen aber, ins Freie zu gehen, um frische Luft zu schnappen. „Wir haben schließlich eine Fürsorgepflicht“, so Schulleiterin Helma Leidag.

Kältewelle und Sorge um Obdachlose – das ist kein Thema für die Burgstadt. Klaus-Peter Trappe, Bereichsleiter Ordnungsamt, hat keine „üblichen Kandidaten“, um die sich sein Außendienst kümmert. Es gäbe relativ wenig Wohnungslose, die dem Rathaus bekannt seien. Die seien aber versorgt und untergebracht. „Wir achten darauf, dass auch Heizmaterial vorhanden ist. Das wird zur Zeit regelmäßig gecheckt.“ ▪ job

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