Schottischer Folkmusiker, der die Herzen trifft

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Stephen Quigg: Ich komme gerne in die Burgstadt.

ALTENA - Ein schottischer Folksänger, der aus Dänemark in einem Auto mit schwedischem Nummernschild anreist und während des Konzerts in Deutschland holländische Fans trifft, Stephen Quigg kommentierte diese Umstände seines Auftritts in der Burg Holtzbrinck mit dem Satz „Life is very confusing“.

Der sympathische Schotte, der auf Einladung des Kulturrings am Freitagabend, 10. Mai, in Altena gastierte, war wieder einmal ein Garant für gute Unterhaltung. Auch ohne seinen Musiker-Kollegen Nick Keir, der leider immer noch erkrankt ist, fiel es Quigg leicht, sein Publikum musikalisch mit auf eine Reise in die schottischen Highlands zu nehmen.

Ob es kurze Erklärungen zu den Liedern waren oder die Aufforderung an die Zuhörer, mitzusingen, mit Charme und Witz begeisterte er die Zuhörer genauso wie mit seiner Stimme. Ob Banjo, Bodhran oder Gitarre, Quigg beherrscht seine Instrumente. Selbst eine gerissene Gitarrensaite brachte ihn nicht aus dem Konzept, während des Saitenwechsels sang er „a capella“ mit seiner ausdrucksvollen Stimme.

Bekannte und unbekanntere Songs wechselten sich ab, einiges war neu, anderes oft und gern gehört. Ein „Muss“ jeden Konzerts „in the tradition of the Mac Calmans“ ist der „Wild Rover“, den das Publikum mitsang und mitklatschte.

Erst nach mehreren Zugaben entließ das Publikum Stephen Quigg von der Bühne in der Burg Holtzbrinck.

von Silvia Sauser

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