Schnelles Internet: So bekommen Altenaer Breitband kostenlos

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Glasfasernetz verlegt die Telekom in Altena - kostenlos bis ins Haus.

Altena – Mehr als 3200 Hauseigentümer  in Altena erhalten Post: Sie können sich Glasfasernetz kostenlos bis ins Haus legen lassen. Sie müssen nun schnell sein.

In dem von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein (CDU) und Landrat Thomas Gemke (CDU) unterzeichneten Schreiben rühren beide gemeinsam die Werbetrommel für einen weiteren Breitbandausbau in der Burgstadt. 

Den lassen sich Bund und Land kreisweit immerhin 58 Millionen Euro kosten. Der Anteil für den Ausbau in Altena ist in dieser Summe enthalten, die Stadt muss aber keinen Eigenanteil aufbringen. 

Bau bis Ende 2022

Bis 2021 ist die Stadt noch im Stärkungspakt des Landes und damit in der Haushaltssicherung. 

Nach einer europaweiten Ausschreibung soll die Telekom den Ausbau in den bisher unterversorgten Wohngebieten der Burgstadt realisieren.  Landrat Thomas Gemke sagt: „Der Ausbau soll noch in diesem Frühjahr beginnen und bis zum 31. Dezember 2022 kreisweit abgeschlossen sein.“ 

Wichtig zu wissen: Gefördert wird das Glasfasernetz bis ins Gebäude, auch die Verlegung auf dem Grundstück ist damit für den Bürger kostenfrei, sofern er den entsprechenden „Auftrag zur unentgeltlichen Herstellung des Telekommunikationsnetzes“ innerhalb der Rückmeldefrist bis zum 15. Juni 2020 erteilt. 

Später kostet es 800 Euro

Natürlich ist auch ein Verzicht möglich. Wer als Grundstückseigentümer das Kabel nicht haben will, muss auch nicht zustimmen. Allerdings sollte man wissen, dass die Verlegung zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr kostenlos erfolgen würde, sondern mit 799,99 Euro zu Buche schlägt. 

Natürlich führt ein Ausbau des Breitbandnetzes zu erheblichen Baumaßnahmen. Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein sagt: „Der Landrat und ich bitten die Bürger daher schon jetzt um Verständnis, wenn die notwendigen Bauarbeiten in den kommenden Jahren zeitweise zu Beeinträchtigungen führen. Die Maßnahme liegt im öffentlichen Interesse.“ 

Datenschutz? "Alles rechtens"

In Bezug auf den Datenschutz betont Landrat Thomas Gemke in dem Schreiben: (...) auf Grund öffentlichen Interesses wurden dem Märkischen Kreis Ihre Adressdaten von den Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt“. Das sei nach der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung absolut rechtens und nicht anfechtbar."

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