Schnee und Eis: Jeder Vierte lässt räumen

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25 Prozent der Baugesellschaftsmieter lassen den Hauszugang von Dienstleistern räumen

Altena - Eine zunehmende Zahl von Mietern der Altenaer Baugesellschaft greift nicht selbst zu Schippe und Besen, wenn es geschneit hat. Wie das Unternehmen in der neuesten Ausgabe seines Newsletters mitteilt, übernimmt für rund 25 Prozent der Baugesellschaftshäuser ein Dienstleister den Winterdienst.

Die Kosten dafür werden auf die Mieter umgelegt. Früher war die „Kehrwoche“ für die Hausgemeinschaften obligatorisch. Aushänge in den Treppenhäusern regelten, wer wann an der Reihe war. Oft gibt es auch „Schneekarten“, die von Wohnung zu Wohnung wandern. Salz und Schneeschaufeln werden diesen Hausgemeinschaften vom Vermieter gestellt.

Vermieter

Nachdem vor allem ältere Mieter, aber auch Berufstätige zunehmend Probleme damit hatten, der Räumpflicht zu genügen, führte die ABG vor Jahren eine Regelung ein, nach der sich einzelne Mieter von der Räumpflicht befreien lassen konnten. In deren Kehrwochen kam dann ein Dienstleister, wenn es geschneit hatte. Diese Regelung sei für das beauftragte Fremdunternehmen mit hohem bürokratischen Aufwand verbunden gewesen, schildert Stefan Bartsch, ABG-Kundenbetreuer für den Breitenhagen und andere Stadtteile. Letztendlich habe es davor kapitulieren müssen.

Hausgemeinschaft

Deshalb sei den Mietern vor zwei Jahren mitgeteilt worden, dass eine Vergabe des Winterdienstes nur noch dann erfolgen könne, wenn die gesamte Hausgemeinschaft damit einverstanden sei und natürlich auch die Kosten übernehme. Sein Eindruck sei, dass das im Großen und Ganzen gut klappe, erklärt Bartsch. In der Regel sei es so, dass einer der Mieter die Initiative ergreife und mit seinen Nachbarn spreche.

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