Schmale investiert in die Zukunft

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Daniel Schmale.

ALTENA - Gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Altena. Das alt eingesessene Unternehmen Schmale Maschinenbau GmbH erweitert, investiert und stockt seinen Mitarbeiterstamm auf.

Sichtbares Zeichen: Die Firma ist bereits seit dem 15. April nicht mehr an der Springer Straße 26 in Evingsen zu finden, sondern zieht in diesen Tagen nach Dahle an die Altenaer Straße 95 um. „Auf dann 2 500 Quadratmetern haben wir künftig dreimal mehr Fläche, um die Wünsche unserer Kunden zu verwirklichen“, sagt Daniel Schmale, der mit seinem Vater Siegfried die Geschäftsführung inne hat. Für den Diplom-Ingenieur besonders wichtig: „Künftig liegt unsere ganze Betriebsfläche auf einer Ebene, das ist für die Abläufe schon wichtig.“

Erst packte die Verwaltung alles zusammen, dann folgen Technik und Maschinenpark. Alles in allem rechnet Daniel Schmale dafür den Zeitraum bis Freitag dieser Woche ein. An diesem Tag, so seine Feinplanung, „sollten dann Großkräne auch unseren schweren Maschinenpark an seine neue Stelle hieven.“

Schmale strukturiert das ehemalige Albert Graf-Gebäude komplett um und nimmt allein dafür noch einmal bis zu 350 000 Euro in die Hand. „Wir haben schon begonnen, unsere Hausfarbe Blau anzubringen, aber auch Fenster, Türen, Böden – der Außenbereich – werden folgen“, sagt der Chef.

Neben einem Techniker/Ingenieur und zwei Werkzeugmachern sucht die Firma auch aktuell einen CNC-Fräsfachmann. Das sind unter dem Strich zu den bestehenden 20 Arbeitsplätzen noch einmal vier neue.

Schmale baut vorwiegend Sondermaschinen. „Die haben meist Ausmaße wie ein Lkw“, erläutert der Junior plastisch. Das Altgebäude in Evingsen will die Firma behalten. „Wir möchten es künftig vermieten.“

von Johannes Bonnekoh

Stichwort: Die Firma:

1965: Albrecht Schmale baut seine erste Maschine. Das ist das Geburtsjahr des Unternehmens. Seit 2009 wird die Firma von Siegfried und Daniel Schmale geführt.

Schmale Anlagen stehen bei Zulieferern der Automobilindustrie, bei Herstellern für Küchengeräte, Fahrräder, Baumarktartikel und überall dort, wo hochproduktive Anlagentechnik gefragt ist, hoch im Kurs. Die Altenaer Firma bietet Komplettlösungen von modular aufgebauten Bearbeitungszentren bis zu eigens entwickelten Sondermaschinen. Die intelligente Automatisierung von unterschiedlichsten Arbeitsschritten ist die Kernkompetenz der Firma.

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