Schlechte Zeiten für „böse Buben“

ALTENA - Keinen Anlass zur Besorgnis gibt die Statistik der Kriminalpolizei für das Jahr 2010. Die Zahlen für diesen Bereich der Verbrechensbekämpfung wurden gestern Nachmittag auf der Wache an der Marktstraße von Kriminalhauptkommissar Dietmar Rinscheid (Polizeiinspektion Süd) und Wachleiter Matthias Radtke vorgestellt.

In der Burgstadt konnten von 1324 bekannt geworden Straftaten 68,2 Prozent aufgeklärt werden. „Das ist im Vergleich zu den übrigen Städten im Südkreis ein Spitzenwert“, freut sich Rinscheid. Im Jahr 2009 hatte die Aufklärungsquote noch bei 60,7 Prozent gelegen.

Steigerungen gab es im Bereich der Vermögensdelikte, wobei es ein einzelner Verdächtiger war, der sich mehr als 280 Betrügereien zu Schulden kommen ließ. Das sorgt natürlich für eine dramatische Veränderung der Fallzahlen (+135 Prozent).

Steigerungen gab es auch beim Diebstahl (+ 11 Prozent), und bei den Einbrüchen (+ 36 Prozent). Insgesamt gab es 143 Einbruchsdelikte.

In die richtige Richtung zeigte dagegen die Entwicklung bei Sachbeschädigungen: 140 Fälle, - 31 Prozent. Die Delikte unter der Sammelbezeichnung ‚Straßenkriminalität‘ sanken um 20 Prozent, Taten aus der Gruppe der Gewaltkriminalität gingen um 30 Prozent zurück. „Ingesamt“, so gestern Kommissar Dietmar Rinscheid, „ist die Polizeiinspektion Süd eine der sichersten Regionen in Nordrhein-Westfalen.“ Trotz gestiegener Anzeigebereitschaft der Bevölkerung sei die Zahl der Taten nahezu konstant. von Thomas Keim

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