THW schlägt wieder Brücke(n) über die Lenne

Die Behelfsbrücke des THW war im Jahr 2009 bei den Altenaern sehr beliebt. ▪

ALTENA ▪ Einsatz für das THW Altena: Die Hilfsorganisation wird in Kürze wieder eine Brücke über die Lenne schlagen. Damit wird eine vor drei Jahren bei den Altenaern sehr beliebte Aktion wiederholt.

Direkt unter der Fritz-Berg-Brücke verband im Sommer 2009 eine Pontonbrücke des THW die beiden Lenneufer und erschloss so einen kleinen Rundweg: Auf der Lenneuferpromenade flussaufwärts , dann über die Mittelere Brücke und über den kleinen Weg am linken Lenneufer und diePontonbrücke zurück zum Markaner – das war 2009 für viele Altenaer ein sehr beliebter Spaziergang. „Seitdem werde ich immer wieder gerfragt, warum die Brücke nicht wieder aufgebaut wird“, berichtet Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein.

Dem Volke kann geholfen werden, zumal eine Wiederholung der Aktion mit bescheidenen finanziellen Mitteln möglich ist. Aufwändig waren 2009 zum einen Verankerungspunkte, die am linken Lenneufer aus Beton gegossen werden mussten – sie sind natürlich noch vorhanden und können wieder benutzt werden. Dann war es nicht ganz einfach, die erforderliche wasserrechtliche Genehmigung zu bekommen – im Wiederholungsfall gestalte sich dieser bürokratische Vorgang sicher einfacher, sagte Hollstein. Wann genau das THW tätig wird, konnte Hollstein noch nicht sagen.

Hergestellt wurde die Pontonbrücke 1962 bei Thyssen Krupp in Essen. In den 70er und 80er Jahren kam sie mehrfach während der Alwewo zum Einsatz. Als die Mittlere Brücke abgerissen wurde diente sie 14 Monate als Ersatzbrücke und auch als Schützenbrücke wurde sie schon eingesetzt, als sich der Schützenfestplatz noch auf der linken Lenneseite in Höhe des heutigen Langen Kamps befand und nur so erreicht werden konnte.

2009 war der Brückenbau ein Versuchsballon – die Stadt wollte wissen, ob sich der Bau einer richtigen Brücke lohnt. Die Abstimmung mit den Füßen fiel damals so eindeutig aus, dass für dieses Jahr Planungskosten für den Neubau im Haushalt stehen. Die neue Brücke soll unterhalb der Fritz-Berg-Brücke entstehen, die zwei Nachteile hat: Zum einen mutet sie Fußgängern, die zum Bahnhof wollen, ziemlich weite Wege zu, zum anderen erschließt sie nicht die als Freizeitgelände vorgesehenen Flächen zwischen Bahn und Fluss. ▪ Von Thomas Bender

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