Endlich mal mit Sonne

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Vorbereitungen zum „Abflug“ aus Altena. Für die Schausteller geht es jetzt nach Lippstadt.

Altena - Drei Tage lang herrschte Hochbetrieb auf dem Langen Kamp. Statt Autos standen dort Fahrgeschäfte und Kirmesbüdchen aller Art. Am späten Montagvormittag war der Platz dann schon beinahe wieder leer gefegt.

Keine Frage: Die Mannschaft des Schaustellerbetriebes Schneider aus Lippstadt hatte ganze Arbeit geleistet. Bis zu 40 Mann seien im Einsatz, wenn die Fahrgeschäfte und Buden auf- und anschließend wieder abgebaut werden. Das berichtete Manuel Schneider, der jüngste Sohn von Schausteller-Senior August Schneider. Der war übrigens am Vormittag schon wieder unterwegs, um in Hemer Ersatzteile – Antriebsräder für den Autoscooter – zu besorgen.

Diese Frühjahrskirmes hat sich von anderen, die die Familie Schneider in den letzten Jahren in der Burgstadt beschickt hatte, wohltuend abgehoben. Es gab nämlich richtig gutes Wetter, und das war zuletzt nicht immer so: „Wir haben seit langen Mal wieder richtig Glück gehabt, die Sonne schien“, blickte Manuel Schneider zurück, als der den prächtigen Wohnwagen der Familie zum Abrücken fertig machte. „Sonst heißt es ja in Altena immer, dass es Regen gibt, wenn wir kommen“, sagt Schneider mit einem Lächeln. Die Kirmes auf dem Langen Kamp ist um Umkreis eine der ersten im Jahr.

So stand die Frühjahrskirmes unter einem guten Stern. Auf zwei weitere Faktoren macht der Juniorchef der Schausteller noch aufmerksam: Es sei zum einen eine sehr friedliche Veranstaltung gewesen. „Das ist wichtig, weil wir uns sonst das Familienpublikum vergraulen.“ Ein Blick auf die Besucherscharen auf dem Platz hatte dann auch gezeigt, dass aller Altersgruppen vertreten waren – und eben viele Familien.

Und auch der Termin habe günstig gelegen – weil recht früh im Monat, hat Schneider beobachtet: „Dann haben viele Leute auch noch Geld, um eine Kirmes zu besuchen.“ Von Altena aus ist der Treck der Schausteller jetzt nach Lippstadt unterwegs – zur Osterkirmes.

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