wire: Altenaer Unternehmen vom 16. bis 20. April in Düsseldorf dabei

Schaufenster der Draht-Branche

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Sportiv und informativ: Auf diesen Mix setzt Fr. und H. Lüling aus Altena auch in diesem Jahr. Was die Besucher genau erwartet, dazu schweigt die Firmenleitung im Vorfeld der Messe „um die Überraschung zu wahren.“

Altena - Sehen und gesehen werden – das ist und bleibt für die heimischen Unternehmen im Vorfeld der wire in Düsseldorf (16. bis 20. April) der große Anspruch.

Mehr als 35 heimische Unternehmen präsentieren sich dabei auf der weltgrößten Draht-Fachmesse und haben – so sagt es zumindest im Vorfeld Andreas Hellwig, Verkaufsleiter bei Fritz Finkernagel, „im Grunde keinen großen Aufreger.“ Der Diplom-Betriebswirt schätzt ganz im Gegenteil die momentane Lage auf dem Markt wörtlich als „brillant“ ein.

Die Drahtfrau ist wieder Marken- und Erkennungszeichen der Fritz Finkernagel GmbH aus Altena.

Allerdings schränkt er auch sofort ein: „Es bleibt die spannende Frage, wie lange das so weiter geht. Das wird wohl alle umtreiben.“ Mit dem Anspruch „Tradition schlägt jeden Fortschritt“ präsentiert sich Fritz Finkernagel auf der Messe. Hellwig meint damit die vor Jahren bereits vorgestellte „Drahtfrau“. Die wird es auch in diesem Jahr am Stand von Finkernagel geben. Auf weitere Events aber verzichtet das Unternehmen. Über Preise für das II. Halbjahr 2018 sei noch nicht im Detail gesprochen worden – ein weiterer Hinweis, das die Altenaer Traditionsfirma erst einmal das Kundengespräch auf der wire abwarten will. Das Unternehmen Fr. und H. Lüling hat sich wieder etwas „Spezielles“ zur Draht-Fachmesse überlegt. „So, wie es seit Anfang der 2000er Jahre üblich ist“, sagt Junior-Chef Fabian Schmidt. Man bleibe seinem Konzept treu und präsentiere erneut „Innovatives und natürlich ein Event.“

Die Drahtfrau ist wieder Marken- und Erkennungszeichen der Fritz Finkernagel GmbH aus Altena.

Was genau das sein wird, daraus macht Schmidt jr. aber noch ein Geheimnis. „Wenn ich das jetzt preisgeben würde, wäre es ja keine Überraschung mehr.“ In den vergangenen Jahren gab es am Stand von Lüling aus Altena Tuch-Akrobatik oder auch Fußballer - Aktionen. „Wir behalten unsere eingeschlagene Linie bei“, das ist alles, was Schmidt preisgibt.

Kundenpflege geht vor

Klaus Hesse vom gleichnamigen Drahtwerk Diedrich Hesse setzt „auf Kundenpflege, Gespräche und Austausch.“ Als auf den Europa-Markt konzentriertes Unternehmen habe man zurzeit keine Ambitionen, etwa seine Fühler nach China auszustrecken.

Das offizielle Messe-Logo.

Hesse verzichtet im Übrigen auf ein ausgeklügeltes Event und freut sich „auf viele gute Gespräche und Begegnungen.“ Einen speziellen Übersetzer benötigt die Firma nicht. Junior-Chef Klaus Hesse ist schon lange international unterwegs „und da komme ich mit meinem Englisch gut klar.“ Neue Wege gehen will Juwelier Betzler-Hüttemeister auf dieser wire.

Künstlerisches Verarbeiten

Das künstlerische Verarbeiten von Draht ist ein wesentlicher Geschäftsfaktor des Hauses. Junior-Chefin Sabine Schröder reist mit ihrer Mutter Ulrike Betzler-Hüttemeister an allen wire-Tagen nach Düsseldorf an und hat dann auch Goldschmiedemeister Norman Frick dabei. Tageweise folgen auch noch Gesellen und Azubis. Gemeinsam stellt das Team dann eine neue Herren-Schmuck-Kollektion aus Silberdraht vor. Die Drahtwerke Wilhelm vom Hofe feiern in diesem Jahr ihren 150. Firmen-Geburtstag. Deshalb gibt es in Düsseldorf einen speziellen Kundenabend mit mehr als 100 geladenen Gästen. „Alle dürfen sich dann auf ein Unterhaltungsevent freuen - gutes Essen inclusive“, hieß es aus der Geschäftsleitung. Am Stand selbst führe man Gespräche, pflege Kundenkontakte und tausche sich aus.

Event zur 150-Jahr-Feier

 „Wir haben das Fest ausgekoppelt und sind sicher: Auch so etwas macht einen Messetag oder -abschluss interessant.“ „Wir sind Schwester und Schwester. Und so präsentieren wir uns auch“, sagt im Vorfeld der wire Holger Falz für die Unternehmen Hermann Klincke und Sohn und Max W. Claas. In diesem Jahr habe man sich aber ein absolutes Alleinstellungsmerkmal überlegt. „Wir präsentieren gezogenen Profildraht in einer Schlüsselweite von 42 Millimeter.

42 Millimeter stark

Das ist schon etwas ganz Besonderes“, ist sich der Geschäftsführer sicher. Ansonsten: Auch bei diesen beiden Altenaer Firmen setze man auf Gespräche und Kontaktpflege - „wo wie an sich auf jeder wire.“

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