Schandfleck Schaukasten am Burgaufzug soll bald verschwinden

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Nach wie vor wenig einladend: Die Seitenwand neben dem Eingang zum Burgaufzug.

Altena - Für viele Altenaer ist es nach wie vor ein Schandfleck: Der fehlende Schaukasten vor dem Eingang zum Burgaufzug. Hier stimmt einfach nichts.

Kabel hängen aus der Wand. Ein Werbeflyer verdeckt notdürftig ein Loch in der Fassade. Der Sockel ist nicht korrekt verputzt – auch knapp zwei Jahre nach der Indienststellung des Aufzuges bleibt es direkt vor dem Eingang optisch wenig einladend. Konnte die Stadt bei den diversen Nachfragen unserer Zeitung den „schwarzen Peter“ immer an das Architekturbüro Hollenbeck aus Köln weiterleiten, geht das nicht mehr. „Dort wurde gehandelt“, hieß es aus dem Rathaus.

„Wir haben deshalb bereits einem örtlichen Unternehmer den Auftrag erteilt, den Schaukasten und die Info-Elektronik, die es zusätzlich zur Aufzugs-Info geben soll, zu installieren“, sagte auf Anfrage Abteilungsleiter Roland Balkenhol. Allein: Angerückt ist die Firma bisher nicht. „Mich ärgert das auch täglich“, gewährte Balkenhol, sonst die Ruhe in Person, einen Einblick in sein Seelenleben. Denn: Er könne es einfach nicht mehr hören, so oft werde er auf diese Schmuddelecke so weit nach der offiziellen Inbetriebnahme des Burgaufzugs angesprochen. Gestern hakte der Abteilungsleiter aus dem Rathaus noch einmal nach, „ich mache noch einmal Druck.“ Jetzt bleibt abzuwarten, wie sich das auswirkt. Lange genug gewartet haben die Altenaer und die bis jetzt knapp 160 000 Aufzugsbesucher. Architekt Klaus Hollenbeck, Köln, hat mit dem Aufzug und der Konzeption bekanntlich viele Preise abgeräumt – der Eingang aber ist immer noch ein Schandfleck.

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