Sauerlandhalle in Altena

Spendenausgabe für Flutopfer endet bald    

Unermüdlich sind zahlreiche Helfer in der Sauerlandhalle seit Tagen im Einsatz. Die Resonanz auf das Hilfsangebot ist weiterhin groß
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Unermüdlich sind zahlreiche Helfer in der Sauerlandhalle seit Tagen im Einsatz. Die Resonanz auf das Hilfsangebot ist weiterhin groß

Viele vom Hochwasser betroffene Altenaer nutzen die Möglichkeit, sich Spenden in der Sauerlandhalle abzuholen. Doch die Spendenausgabe dort endet sehr bald.

Altena – Auch in dieser Woche haben die vielen Helfer in der mit Sachspenden für Flut-Betroffene gefüllten Sauerlandhalle ordentlich zu tun. „Unser Angebot wird weiterhin gut angenommen, wobei jetzt auch spezielle Anfragen von Betroffenen kommen“, sagt Sven Wienciers vom DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid.

Einige Betroffene hätten in der zentralen Hilfestelle am Pragpaul zuletzt unter anderem Wäschetrockner oder Waschmaschinen nachgefragt, die in vielen voll gelaufenen Kellern gestanden hatten und durch das Hochwasser zerstört worden waren. Das DRK konnte diesen Betroffenen zum Teil diese benötigten Maschinen bereits organisieren. Stark nachgefragt werden nach Angaben von Sven Wienciers auch Putz- und Reinigungsmittel.

Ausgabe täglich von 11 bis 17 Uhr

Weil sehr viele Lebensmittel, Kleidung und Utensilien des täglichen Bedarfs gespendet worden waren, gibt es weiterhin einen Aufnahmestopp. „Wir sind immer noch gut bestückt“, betont Wienciers, der davon berichtet, dass täglich zwischen zehn und 20 Anrufe beim DRK eingehen von Personen, die noch spenden wollen.

Falls Bürger noch Möbel, Leuchten, Teppiche oder große Spielwaren spenden möchten, wird darum gebeten, diese Dinge abzufotografieren und die Ausdrucke mit Kontaktdaten zu versehen und abzugeben. In der Sauerlandhalle gibt es einen Bereich, in dem Betroffene diese Fotos an einer Pinnwand finden. Gelagert werden können Möbel aus Platzgründen in der Sauerlandhalle nicht. Die Ausgabe der Sachspenden erfolgt wochentags von 11 bis 17 Uhr.

Sauerlandhalle für Sport benötigt

Es zeichnete sich am Mittwoch (4. August) ab, dass es die Hilfestelle in der Sauerlandhalle noch bis einschließlich Freitag, 6. August, geben wird. Denn wie Bürgermeister Uwe Kober (CDU) auf Nachfrage unserer Zeitung sagte, sei mit Patrick Hülle, dem heimischen DRK-Vorstand, eine Nutzung der Sauerlandhalle, die wieder dem Vereins- und nach den Ferien dann auch dem Schulsport zurückgeführt werden wird, als zentrale Hilfestelle bis Ende dieser Woche vereinbart worden.

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