Eine Chance für die Schwarzenstein-Brache

Die Industriebrache Schwarzenstein ist ein optischer Schandfleck im Stadtbild.

Altena - Wenn am kommenden Montag der Rat tagt, dann geht es auch um eine „Satzung zur Sicherung von Durchführungsmaßnahmen des Stadtumbaus für den Bereich Schwarzenstein-Winkelsen“. Damit soll sich die Stadt nach Ansicht der Verwaltung Möglichkeiten für eine gezielte Entwicklung der Brache sichern. Ohne ihre Zustimmung dürfte dann nicht gebaut werden, auch bei Grundstücksverkäufen wäre ihre Zustimmung erforderlich.

Altena -  Wenn am kommenden Montag der Rat tagt, dann geht es auch um eine „ für den Bereich Schwarzenstein-Winkelsen“. Damit soll sich die Stadt nach Ansicht der Verwaltung Möglichkeiten für eine gezielte Entwicklung der Brache sichern. Ohne ihre Zustimmung dürfte dann nicht gebaut werden, auch bei Grundstücksverkäufen wäre ihre Zustimmung erforderlich.

Dass es soweit kommen wird, ist seit Montagabend klar: Da beschäftigte sich die CDU-Fraktion mit diesem Thema, ihr Vorsitzender Uwe Scholz war anschließend voll des Lobes. Die Pläne der Verwaltung könnten dazu führen, einen seit Jahrzehnten beklagten Missstand zu beseitigen, sagte der Sprecher der Mehrheitsfraktion.

Es geht in erster Linie um die alte Industriebrache, die seit Jahrzehnten verfällt und deren Eigentumsverhältnisse nicht erst seit dem Tod des ehemaligen Besitzers unklar sind. Die Satzung könne dazu dienen, endlich Klarheit über die verworrenen Verhältnisse zu erlangen, sagte Scholz: Der gesamte Prozess beginne mit einer gründlichen Bestandsaufnahme, alle Eigentümer seien zur Mitwirkung verpflichtet.

Wenn alle erforderlichen Daten vorlägen, gehe es darum, Ideen für eine geordnete Entwicklung des Gebietes zu entwickeln, sagte Scholz und verriet auch, wie er sich deren Umsetzung trotz der knappen Kassen vorstellen kann: Entweder im Zuge der Lenneschiene oder einer möglichen Regionale 2020. „Wichtig ist auf jeden Fall, dass wir diese Chance ergreifen und das vorhandene Steuerungsinstrument auch nutzen“, erklärte Scholz und dankte ausdrücklich Roland Balkenhol und seinem Team.

Übrigens: Die privaten Wohnhäuser am Winkelsen fallen nicht in den Geltungsbereich der Satzung, wohl aber das Finanzamt, die Firmengebäude von Saleen und die ehemalige Lehrwerkstatt.

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