Satzung regelt Unkraut jäten

ALTENA ▪ Für die einen ist es Unkraut, für die anderen Beikraut. Das Entfernen dieser eigentlich unerwünschten Pflanzen von Terrasse und Co. ist meist mit großem zeitlichen Aufwand verbunden und deswegen nicht sehr beliebt. Aber wer es ums Haus herum ordentlich haben will, der macht‘s halt. Vor dem Haus, also auf dem Gehweg, sieht das schon anders aus, wie der aufmerksame Betrachter an vielen Stellen im Stadtgebiet feststellen kann.

„Die Hauseigentümer sind dazu verpflichtet, die an das Grundstück grenzenden Gehwege sauber zu halten“, erklärt Josef Paul vom Bauamt auf Anfrage. Besonders dann, wenn Buschwerk, Dornen oder ähnliches die Fußgänger regelrecht behindern. Ganz klar geregelt ist die Reinigungspflicht der Anlieger per städtischer Satzung: „Die Straßenreinigung beinhaltet die Entfernung aller Verunreinigungen von der Straße, die die Hygiene oder das Stadtbild nicht unerheblich beeinträchtigen“, heißt es dort. Und: „Die Gehwegreinigung umfasst unabhängig vom Verursacher auch die Beseitigung von Unkraut und sonstigen Verunreinigungen“.

„Wir bekommen entweder Beschwerden aus der Bevölkerung und werden tätig oder die Mitarbeiter des Bauhofes fahren herum und sehen nach dem Rechten“, erklärt Paul die Vorgehensweise. Kommt ein Grundstückseigentümer in irgendeiner Form seiner Pflicht nicht nach, wird er angeschrieben mit der Aufforderung, den Missstand zu entfernen.

Auch die Stadt ist diesbezüglich in der Pflicht. Alle Bürgersteige an städtischen Grundstücken müssen von Unkraut und überhängenden Ästen freigehalten werden. Zuständig dafür ist der Bauhof. Die Mitarbeiter erledigen das teils von Hand, teils mit der Unkrautbürste, die am Unimog befestigt wird.

„Im Moment ist Hochkonjunktur“, meint Josef Paul, wetterbedingt schieße das Unkraut sehr schnell empor, wüchsen Sträucher und Gräser ungemein schnell. Zudem herrsche auch am Baubetriebshof Urlaubszeit. Aber: „Die Mitarbeiter bemühen sich, alle anfallenden Arbeiten zu erledigen. ▪ kre

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