Sanierungsarbeiten am Drahtmuseum vor dem Abschluss

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Seit dem Frühsommer ist das Deutsche Drahtmuseum eingerüstet. Jetzt aber zeichnet sich ein Ende der Arbeiten ab, die beauftragten Handwerker wollen voraussichtlich ab Mittwoch wieder abrücken.

Altena - Eine richtig schöne Lösung soll es werden, und bald ist das auch richtig zu sehen: Sauerländer Schiefer auf dem Dach des Deutschen Drahtmuseums. Seit Mai ist das Gebäude am unteren Ende der Thomée-Straße eingerüstet. Grund ist eine Asbestsanierung.

Bei der Gelegenheit wurde auch der Giebel an der Nordseite verputzt, wo einst ein Gebäude der evangelischen Kirchengemeinde stand. 

Nach einem Brand war die Entscheidung gefallen, dieses Haus im Sommer 2014 abreißen zu lassen. Seitdem machte die Nordseite des Drahtmuseums nicht mehr den besten Eindruck – das wurde nun korrigiert. Bei der finanziell aufwendigeren Dachsanierung hat man es mit Sünden aus der Vergangenheit zu tun. 

Die Pressestelle des Märkischen Kreises berichtet, dass das Drahtmuseum bis in die 50er oder 60er-Jahre des vorigen Jahrhunderts hinein mit thüringischem Schiefer gedeckt war. Dann aber griff man bei einer Neueindeckung zu Asbestzement-Platten. Dies wird nun rückgängig gemacht. Auch die Außenwände des zweiten Obergeschosses werden damit verkleidet. Insgesamt ein nicht ganz preiswertes Unterfangen, denn für die aktuellen Arbeiten rechnet der Kreis mit Ausgaben in Höhe von rund 400 000 Euro. 

Auch zeitlich sollte das Vorhaben eine gewisse Dimension einnehmen. Bis „September oder Oktober“ sollten die Arbeiten dauern, hatte es im Sommer geheißen. Am Mittwoch, so Kreis-Pressesprecherin Ursula Erkens, soll nun mit dem Abbau des Gerüstes begonnen werden. Grund für die Verzögerungen ist die spezielle Konstruktion des Daches, ein sogenanntes „Zöllinger-Dach.

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