Sanierungsarbeiten an der Fuelbecker Talsperre

Frischer Mörtel für Staumauer

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Mit Reinigungsarbeiten am Fuß der Staumauer sind die Sanierungsarbeiten am Dienstag zu Ende gegangen.

Es wird gearbeitet an der Fuelbecker Talsperre – die Mauer braucht Pflege, damit sie noch lange hält.

Altena - Diesmal geht es an der Fuelbecker Talsperre um die Sanierung von Mauerfugen, die die Firma Feldhaus übernommen hat. Erst vor etwa acht Wochen war die mächtige Staumauer aufwendig gereinigt worden. Dabei sind an den Fugen des Bruchsteinmauerwerkes gewisse Schäden zutage getreten, die nun mithilfe eines großen Steigers beseitigt werden. Ralf Berlet, technischer Leiter für das Netz der Stadtwerke, kennt den Sinn und Umfang der Arbeiten gut: Es gehe um einen Rahmen von etwa 20 Prozent der Fugen, der jetzt erneuert wurde. „Das steht so alle sieben bis neun Jahre an“, sagt Berlet. Etwa drei Wochen ist an der Staumauer gearbeitet worden, jetzt neigen sich die Arbeiten dem Ende zu. Es ist zu frostig geworden.

Wenn der Bewuchs in die Fugen geht, dann werden sie beschädigt und es kann vor allem bei Frost Probleme geben

Ralf Berlet, technischer Leiter für das Netz der Stadtwerke

Es gehe hier nicht um Kosmetik, erklärt Ralf Berlet. „Wenn der Bewuchs in die Fugen geht, dann werden sie beschädigt und es kann vor allem bei Frost Probleme geben“, schildert Berlet die Situation. Deshalb muss die Mauer gereinigt – und eben auch die Fugen wieder ausgebessert werden, wo das notwendig ist. Dafür ein Gerüst aufzubauen, wäre viel zu teuer. Immerhin ist die Mauer 145 Meter lang und rund 29 Meter hoch. So kam man hinsichtlich der Reinigung auf die Idee mit Kletterern. Sie lassen sich an langen Seilen von der Mauerkrone ab und kärchern zunächst die Außenseite der Staumauer ab. Dazu sind Hochdruckreiniger mit sehr hoher Leistung erforderlich. Anschließend werden die Spezialisten die Mauer auf Schäden absuchen und Risse in den Fugen mit Betonmörtel verschließen. Der ist für Natursteine besonders gut geeignet.

Die Fuelbecker Talsperre ist zusammen mit der Springer Quelle eines der beiden Standbeine der Altenaer Trinkwasserversorgung. Da habe deswegen immer auch die Bezirksregierung ein Auge drauf. „Das ist wie bei Wartungsarbeiten am Auto oder am Haus – da muss man auch immer wieder einmal etwas machen, um einen guten Zustand zu erhalten“, sagt Berlet. „Man kann ja nicht warten, bis etwas kaputt ist.“

Für ihr Alter von rund 120 Jahren habe sich die Mauer sehr gut gehalten. Die „Luftseite“, also die Seite Richtung Rahmedetal, entspreche im Wesentlichen noch dem Status der Bauphase. „Damals ist sehr solide gebaut worden.“

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